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National League

NLA-Playoff-Viertelfinale: Auftaktsiege für die Heimteams

Lugano gewinnt das erste Viertelfinale gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Raphael Herburger liefert einen Assist.

Für den Auftakt in die Playoffs-Viertelfinale musste Rapperswil auf ihren Coach Jeff Tomlinson verzichten, der aus gesundheitlichen Gründen (kein Zusammenhang mit Covid-19) nicht mit nach Lugano reisen konnte. Niklas Gällstedt übernahm das Coaching. Dafür konnten die Lakers wieder auf Verteidiger Daniel Vukovic zählen und bei den Luganesi kehrte wie erwartet Jani Lajunen zurück.

Viel Pech für die Lakers, ihr Topscorer Roman Cervenka kehrte zu Beginn des 2.Drittels nicht mehr aufs Eis zurück. Gründe dazu wurden nicht bekannt gegeben. Der Tscheche wäre nach Nico Dünner und Martin Ness bereits der dritte verletzte Center bei den Rapperswilern.

Dennoch haben die Rosenstädter trotz der Niederlage bewiesen, dass ihr Sieg in den Pre-Playoffs gegen Biel kein Zufall war, sollte aber Cervenka auch für die nächsten Spiele ausfallen, wäre dieser Verlust nicht zu kompensieren. Trotzdem, Lugano hat ein Spiel gewonnen, mehr nicht.

Ohne zu glänzen gingen die Bianconeri in der Serie gegen Rapperswil erwartungsgemäss in Führung. Erst im letzten Drittel fiel die Entscheidung mit dem zu hohen 6:2-Sieg des HC Lugano. Lugano war nach dem überraschenden Sieg der Lakers in den Achtelfinals (Pre-Playoffs)ls gegen den deutlich höher eingestuften EHC Biel gewarnt und unterschätzten die Rosenstädter nicht. Sie packten aber nicht die feinere Klinge aus, sondern arbeiteten den aufsässigen Gegner diszipliniert vom Eis.

Malgin schiesst Lausanne zum Sieg
Lausanne konnte den Auftaktsieg der Viertelfinale gegen die ZSC Lions erst in der Verlängerung bewerkstelligen, dabei erzielte Denis Malgin das entscheidende Tor.

Die Serie, welche als die ausgeglichenste und spannenste erwartet wurde, enttäuschte nicht. Beide Teams neutralisieren zuerst über weite Strecken. Doch die Lions mit dem besseren Start gingen in der 9.Minute in Front. Dank einem Powerplaytor retteten sich die Waadtländer in die erste Pause, wurden im mittleren Abschnitt immer besser und übernahmen die Führung, wobei die Zürcher wieder ausgleichen konnten. Im Schlussdrittel wollte niemand den entscheidenden Fehler machen, es kam zur Verlängerung und Malgin erzielte den Sieggtreffer für Lausanne. 

Der EV Zug schlägt den SC Bern
In der Bosshard-Arena in Zug kam es gestern Abend zur erstmaligen Final-Wiederholung von 2019. Der EV Zug traf auf den SC Bern, der sich in den Pre-Playoffs gegen den HC Davos durchgesetzt hatte. Die Berner kämpften mit viel Herz, mussten am Ende aber die erste Niederlage in der Playoff-Viertelfinalserie hinnehmen. Die Innerschweizer hingegen agierten frischer anhand ihrer siebentägigen Pause, benötigten keinerlei Anlaufzeit, dominierten den SCB in der Startphase klar und führten bereits nach 38 Sekunden mit 1:0. Am Ende durfte der EVZ das Eis mit dem 4:2 als Sieger verlassen.

Fribourg-Gottéron dank einem sehr disziplinierten und defensiv soliden Auftritt geht im Romand-Derby gegen Genève-Servette mit einem 2:1-Heimsieg in Führung.
Ein erster Schritt für Gottéron, um zum ersten Mal eine Playoff-Serie gegen den Westschweizer Erz-Rivalen Genève-Servette zu gewinnen. Dies taten die „Drachen“ mit viel Überzeugung, haben sie doch unter Coach Christian Dubé an Härte und Robustheit zugelegt. Qualitäten, welche gegen Servette angebracht und unverzichtbar sind.

Genau deshalb nützte den Genfern gestern ein starker Goalie Descloux wenig, der zwar 33 Schüsse abwehren konnte. Offensiv aber kam von den „Grenats“ zu wenig. Erst 52 Sekunden vor Spielende gelang Arnaud Montandon der Anschlusstreffer, zu spät um das Spiel zu wenden.

Telegramm Playoff-Viertelfinale Spiel 1:

Lugano – Rapperswil-Jona Lakers 6:2 (1:1, 1:0, 4:1) Stand 1:1
Tore: 4. Suri (Walker) 1:0. 11. Schweri (Lehmann, Nyffeler/Powerplaytor) 1:1. 23. Lajunen (Bürgler, Arcobello/Powerplaytor) 2:1. 42. (41:54) Loeffel (Fazzini, Herburger) 3:1. 43. (42:03) Profico 3:2. 43. (42:43) Bürgler (Arcobello, Boedker) 4:2. 53. Fazzini (Bertaggia) 5:2. 56. Zangger (Sannitz, Morini) 6:2.
Bemerkungen: Lugano ohne Traber (verletzt), Brennan und Josephs (beide überzählige Ausländer), Rapperswil-Jona Lakers ohne Dünner, Lhotak und Payr (alle verletzt). Topskorer Cervenka nach dem ersten Drittel ausgeschieden

Lausanne – ZSC Lions 3:2 (1:1, 1:1, 0:0, 1:0) n.V. Stand 1:0
Tore: 9. Hollenstein (Sigrist) 0:1. 19. Hudon (Frick, Malgin/Powerplaytor) 1:1. 32. Kenins (Gibbons) 2:1. 37. Prassl (Roe) 2:2. 67. Malgin 3:2.
Bemerkungen: Lausanne ohne Bozon, Hudacek, Maillard (alle verletzt) und Roth (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Chris Baltisberger, Blindenbacher, Morant und Pettersson (alle verletzt).

EV Zug – SC Bern 4:2 (2:1, 1:1, 1:0) Stand 1:0
Tore: 0:38 Simion (Kovar) 1:0. 4:34 Neuenschwander (Praplan) 1:1. 7:48 Simion (Alatalo / Ausschluss Heim) 2:1. 25:52 Klingberg (Kovar / Ausschluss Conacher) 3:1. 35:58 Colin Gerber 3:2. 49:47 Klingberg 4:2.
Bemerkungen: SC Bern ohne Sciaroni, Blum, Ruefenacht (alle verletzt), Burren, Jeremi Gerber (beide überzählig).

Zug – Bern 4:2 (2:1, 1:1, 1:0) Stand 1:0
Tore: 1. (0:38) Simion (Kovar) 1:0. 5. Neuenschwander (Praplan) 1:1. 8. Simion (Alatalo/Powerplaytor) 2:1. 26. Klingberg (Kovar/Powerplaytor) 3:1. 36. Colin Gerber 3:2. 50. Klingberg 4:2.
Bemerkungen: Zug ohne Thorell, Thürkauf und Dario Wüthrich (alle verletzt), Bern ohne Sciaroni (verletzt). Bern ab 58:02 ohne Torhüter.

Fribourg-Gottéron – Genève-Servette 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) Stand 1:0
Tore: 19. Herren (Schmid) 1:0. 35. Sutter (DiDomenico, Furrer) 2:0. 60. (59:07) Arnaud Montandon (Omark) 2:1 (ohne Torhüter).
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Brodin und Rossi (beide verletzt), Genève-Servette ohne Maurer, Mercier, Richard, Rod (alle verletzt) und Asselin (überzähliger Ausländer).

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