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National League

NLA-Video: STREIK! Spieler-Protest gegen Ligareform!

Sämtliche Spieler der NL-Teams streikten gestern Samstagabend gemeinsam gegen die Liga-Reform. Der Protest ging von der Spielergewerkschaft «SIHPU» aus.

In der gestrigen NL-Runde wurde in den ersten zwei Minuten nicht gespielt. Die fünf Partien wurden zwar ordnungsgemäß angepfiffen, doch nach dem ersten Bully zogen sich alle Spieler für 2 Minuten auf die Spielerbank zurück und protestierten somit gegen die geplante Reform im Schweizer Eishockey.

Dabei solidarisierten sich auch die ausländischen Spieler und jene mit Schweizer Spiel-Lizenz mit ihren Schweizer Mannschaftskollegen. Für diese Aktion waren nur die Spieler eingeweiht.

Mit diesem Protest wollten die Spieler zum Ausdruck bringen, dass sie mit der geplanten Ligareform, insbesondere mit der Erhöhung der Ausländeranzahl in der NL nicht einverstanden sind. Diese Reform besagt, dass ab der Saison 2022/23 in der National League neu 7 Ausländerlizenzen vergeben werden können und man damit die Lohn-Kosten senken könnte.

Jonas Hiller, Präsident der Swiss Ice Hockey Player Union (SHIPU) erklärte gegenüber MySports, dass man mit diesem Protest zeigen wolle, dass gewisse Dinge im Schweizer-Hockey in die falsche Richtung laufen. Laut Hiller entstand diese Aktion in Zusammenarbeit mit den Fans, welche die Transparente gestalteten, die die Spieler während dem Protest in die Höhe hielten.

In seinem Interview machte Hiller auch klar, dass das angestrebte Reformpaket eine Mogelpackung sei, indem man die Ausländerregelung und die Liga-Schließung in ein Paket mit dem Financial Fairplay verpacke und die Punkte allein kaum mehrheitsfähig wären.

Logisch für den ehemaligen Goalie ist auch, dass sich die Spieler in der jetzigen Situation übergangen fühlen. Die Spieler als Hauptdarsteller seien zwar bereit auf Lohn zu verzichten, wollen aber auch ein Mitspracherecht haben, wenn es um die Weiterentwicklung des Schweizer-Eishockey geht. Außerdem werde mit der Ausländererhöhung vielen Junioren die Möglichkeit für eine Profikarriere genommen.

 

 

Jonas Hiller hatte schon kurz nach dem Entscheid angekündigt, dass sich die Spieler gegen das Vorgehen der Liga wehren würden.

Video: www.facebook.com/Hockeynewsschweiz

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