Der Wechsel von Philipp Lindner vom EC VSV zum HC Innsbruck kam für viele Beobachter überraschend. Nun hat sich der 30-jährige Verteidiger erstmals zu den Gründen seines Abschieds aus Villach geäußert.
Obwohl Lindner bei den Adlern noch über einen gültigen Vertrag verfügte, erhielt er die Freigabe für die Rückkehr in seine Heimatstadt Innsbruck. Dabei betont der Defensivspieler, dass die Entscheidung wohlüberlegt gewesen sei: „Es war kein Schnellschuss, keine Entscheidung, die aus der Emotion heraus passiert ist.“
Familie als Hauptgrund
Als Hauptgrund nennt Lindner familiäre Aspekte. Nach fünf Jahren in Villach, in denen er nicht nur sportliche Erfolge feierte, sondern auch privat wichtige Meilensteine erlebte, sei der Wunsch nach einer Rückkehr in die Heimat immer größer geworden. „Die Heimat ist die Heimat, dort ist man aufgewachsen, dort leben Familie und Freunde“, erklärt der Tiroler.
Innsbrucks „Aufschwung“
Mit dem HC Innsbruck will Lindner nun dazu beitragen, den Klub wieder in erfolgreichere Zeiten zu führen. Die Haie haben sich in diesem Sommer unter anderem mit Nikita Scherbak und Sam Harvey verstärkt. „Auf dem Papier sieht es nach Aufschwung aus. Alles weitere ist jetzt unsere Aufgabe als Spieler“, so Lindner.
Trotz seines Abschieds wird Villach für den Verteidiger immer einen besonderen Stellenwert behalten. Er erinnert sich an zahlreiche Derbys, Playoff-Schlachten und Champions-Hockey-League-Einsätze zurück und bezeichnet die vergangenen Jahre als die besten seiner Karriere. Besonders dankbar zeigt sich Lindner auch gegenüber den Menschen im Hintergrund des Vereins, die den Alltag einer Profimannschaft erst möglich machen.
Bild: fodo.media/Harald Dostal









