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Q&A #10: Was wurde aus… Marco Pewal?

Etliche Namen prägten das österreichische Eishockey und die EBEL in den letzten Jahren. Wir holen diese Cracks, Trainer, Schiedsrichter und andere Protagonisten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden, nochmal vors Mikro und interviewen sie in unserer Serie „Q&A“.

In der heutigen zehnten Ausgabe widmen wir uns einem Kärntner, der seine gesamte EBEL-Karriere nur für zwei Vereine aktiv bestritt. Marco Pewal stand fünf Jahre für den VSV und sieben für Red Bull Salzburg auf EBEL-Eis. Zudem war er sechs Jahre lang fixer Bestandteil des Nationalteams und nahm an zwei A-Weltmeisterschaften teil. Heute ist er sehr intensiv im Coaching tätig.

Marco, was machst du heute, wie sieht dein Leben aus?
Ich arbeite 30 Stunden im LKH Villach und bin weiterhin im Eishockey tätig. Und zwar als Headcoach der österreichischen U20-Nationalmannschaft, als U17 Nachwuchstrainer beim VSV und seit Februar 2020 als Co-Trainer des VSV-Kampfmannschaft.

Verfolgst du die Liga noch?
Natürlich, ich bin bei jedem Heimspiel des VSV in der Halle bzw. auf der Bank zu finden und verfolge auch den Rest der Liga.

Was hat sich seit deinem Karriereende verändert oder entwickelt?
Meiner Meinung nach fehlen „Charaktere“, also Spielertypen wie Todd Elik, Benoît Gratton, Derek Ryan oder Matthias Trattnig. Solche Typen setzten der Liga ihren Stempel auf. Das Spiel selber wurde schneller dafür sind fast keine Emotionen im Spiel wie früher.

MARCO PEWAL
NATIONALITÄTÖsterreich
ALTER41
EBEL-SPIELZEIT2003-2015
EBEL-TEAMSRed Bull Salzburg, EC VSV
EBEL-SPIELE603
EBEL-PUNKTE486
SONSTIGES- Österreichischer Meister 1999 (VSV)
- 4-facher EBEL-Champion 2007/08/10/11 (Red Bull Salzburg)
- 68 A-Länderspiele für Österreich
-2 A-WM-Teilnahmen

Gibt es eine Entscheidung in deiner Karriere die du im Nachhinein betrachtet anders treffen hättest sollen?
Nein, keine einzige.

Was ist die kurioseste Geschichte die du in deiner Laufbahn erlebt hast?
Wir spielten mit Salzburg im Finale gegen Laibach. Wir verloren das 4. Spiel in Laibach und fuhren mit einem 3:1 Serien-Rückstand nach Salzburg. Wenige Stunden vor dem 5. Finalduell stand es auf einmal 2:2 in der Serie. Da Laibach in Spiel 4 zu viele Punkte einsetzte, wurde das Spiel mit 5:0 für uns strafverifiziert. Wir gewannen die Serie dann mit 4:2 und wurden Meister. Für Laibach tat es mir wirklich leid, sie spielten eine tolle Serie gegen uns.

Wenn es nicht für die Karriere im Eishockey gereicht hätte, was wärst du heute?
Wahrscheinlich arbeitsloser Elektriker 😂

Gibt es ein besonderes Spiel das du gerne noch einmal erleben möchtest?
Es gab sehr viele besondere Spiele in meiner Karriere wie die Derbys, das Freiluftderby und jedes Finalspiel in den Playoffs aber am meisten wird mir das Spiel gegen Russland bei der WM in Erinnerung bleiben. Gegen Superstars wie Oveckin, Malkin, Datsyuk, Kowaltschuk, usw. zu spielen erlebt man nicht alle Tage.

BISHERIGE AUSGABEN
Ausgabe 1Todd Elik
Ausgabe 2Frank Banham
Ausgabe 3Jeff Ulmer
Ausgabe 4Roland Kaspitz
Ausgabe 5Lorenz Hirn
Ausgabe 6Ryan Foster
Ausgabe 7Harry Lange
Ausgabe 8Herbert Hohenberger
Ausgabe 9Bernhard Bock
Ausgabe 10Marco Pewal
Ausgabe 11Olivier Latendresse
Ausgabe 12Fabian Weinhandl
Ausgabe 13Marc Brown
Ausgabe 14Michael Puschacher
Ausgabe 15Daniel Mitterdorfer
Ausgabe 16Brad Purdie
Ausgabe 17Guillaume Lefebvre
Ausgabe 18Markus Peintner
Ausgabe 19Robert Lembacher
Ausgabe 20Heimo Lindner
Ausgabe 21Guillaume Desbiens
Ausgabe 22Patrick Machreich
Ausgabe 23Jari Suorsa
Ausgabe 24Christian Cseh
Ausgabe 25Luciano Aquino
Ausgabe 26Engelbert Linder

Gab es einen speziellen Kabinen-Streich an den du dich immer erinnern wirst?
Die Rookie-Party mit Philipp Pinter und Victor Lindgren in Salzburg… Leider können keine Details preisgeben werden. 😂

Wer war:

  • Der lustigste Typ in der Kabine den du je erlebt hast?
    Ich selbst 😂
  • Der Beste Teamkollege am Eis?
    All diejenigen mit denen ich zusammen auf dem Eis gestanden bin.
  • Der härteste Gegner am Eis?
    Mit Abstand Manuel Latusa. Er war gefürchtet für sein Körperspiel.
  • Dein bester Trainer?
    Ron Kennedy , Hardy Nilsson und Pierre Page

Pic: ÖEHV

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