Die Saison des EC Red Bull Salzburg nahm ein jähes Ende, nichts wurde es mit dem fünften Titel in Serie. Nun steht die Aufarbeitung vor der Tür. In dieser wird man an der Salzach genau hinschauen.
Mit 0:4 verabschiedeten sich die Roten Bullen aus den Playoffs – gegen den HC Falkensteiner Pustertal fand man nie richtig Zugriff und muss sich nun mit dem vorzeitigen Saisonende abfinden. Doch für die Verantwortlichen beginnt nun eine durchaus relevante Phase – nämlich jene der Aufarbeitung.
Schon während der Saison gab es von Außen kritische Stimmen bezüglich Headcoach Manny Viveiros. Ob dessen Posten sicher ist, sei dahingestellt. Fakt ist: der Kanadier hat vergangenen Sommer einen Vertrag über zwei Jahre unterzeichnet, so berichten es die „Salzburger Nachrichten„. Am Personalsektor wird sich einiges tun, ob Viveiros für einen Umbau die richtige Person ist, muss nun Club-intern beantwortet werden.
Von Schnellschüssen hält man im RBS-Management aber wenig: „Ich bin kein Freund von schnellen Entscheidungen, die aus der Emotion heraus über das Knie gebrochen werden“, so General Manager Helmut Schlögl. Der 47-jährige bekleidet diese zentrale Position schon seit vielen Jahren und feierte mit den Mozartstädtern jede Menge Erfolge. Die Offseason wird sich heuer aber etwas anders präsentieren: „Ich kann nur sagen, dass wir sehr enttäuscht sind und dass das nicht unser Anspruch ist. Daher werden wir ab Montag alles hinterfragen.“
Bild: EC Red Bull Salzburg









