Die Rotjacken mussten sich am Sonntag im Spitzenspiel der win2day ICE Hockey League dem EC Salzburg mit 3:4 geschlagen geben und blieben damit zum ersten Mal seit 26. September in einem Heimspiel ohne Punkt. Außerdem verloren sie auch Topscorer Mathias From.
Beim Comeback von Ali Wukovits fixierte Red Bull Salzburg mit einem 4:3 Sieg sein Playoff-Ticket und dementsprechend happy war man danach im Lager der Mozartstädter: „Es ist wirklich nicht einfach, in Klagenfurt zu spielen. Ich bin stolz auf die Spieler, wie sie heute geschlossen aufgetreten sind. Von Defensive bis Offensive haben alle eine starke Leistung gezeigt. Wir sind auch anfangs nach dem schnellen Führungswechsel nicht in Panik verfallen und haben danach lange kaum gute Chancen zugelassen. Die starke Defensive war am Ende ausschlaggebend für den Sieg“, so Headcoach Manny Viveiros.
Spiel und Topscorer verloren
Naturgemäß wenig zufrieden war man im Lager der Klagenfurter. Die Rotjacken verloren nicht nur das Duell und damit die Chance den Abstand in der Tabelle auf die Verfolger auszubauen, sondern auch Topscorer Mathias From. Der Däne schied Mitte des zweiten Drittels mit einer Unterkörperverletzung aus und wir den Rotjacken wohl in naher Zukunft fehlen. Ein Statement des KAC gibt es dazu noch nicht.
Assistant Coach David Fsicher analysierte das Spiel danach wie folgt: „Ein wilder Start in die Partie, das erste Drittel war außergewöhnlich. Wir waren da etwas schlampig, hatten Fehler im Positionsspiel und brauchten Zeit, um Stabilität zu finden. Im zweiten Abschnitt hatte Salzburg einige lange Wechsel in unserer Zone, wir gaben aber nicht wirklich viele Scoring Chances her, ich denke, es waren im gesamten Spiel nur um die zehn. Im letzten Durchgang konnte man sehen, dass wir zu unserem Spiel fanden, davor waren wir uns diesbezüglich teilweise unsicher. In unserem Team stehen einige ältere Spieler, die uns über die letzten Wochen getragen und großartig gespielt haben, dazu viele junge Kräfte, die im Sommer noch gar kein Thema für Profieishockey in diesem Jahr waren. Sie haben die Lücken gefüllt, die durch Verletzungen entstanden sind, und haben das gut gemacht. Aber es gibt nach so intensiven Phasen auch Momente, in denen man mental und spirituell etwas ermüdet, dazu in das Lineup zurückkehrende Spieler, die sich und ihr Spiel erst wieder finden müssen. Das wird für die weiteren drei Monate der Saison sicher ein wenig das Thema für uns sein: Rhythmus und Chemie zu finden in einem Team, das sich durch Wiedergenesene oder Neuzugänge neu strukturiert. Die heutige Niederlage wollten wir verhindern, keine Frage, niemand in der Kabine ist glücklich, aber morgen werden wir auch feststellen, dass wir unser Schicksal weiterhin ganz in unseren eigenen Händen halten. Wir ruhen uns am Montag aus und stellen uns dann auf den Mittwoch ein, wir haben ja noch viele Heimspiele in diesem Grunddurchgang und aus denen wollen wir das mitnehmen, was nötig ist, um einen positiven Abschluss zu schaffen.“
Quelle: Kac.at, redbulls.com Bild: HCI / PAPA Productions





