Die Torhütersituation bleibt eine der größten Baustellen bei den Black Wings Linz. In der laufenden ICE-Saison liegen die Oberösterreicher mit einer teamweiten Fangquote von rund 88 Prozent im unteren Ligabereich.
Einsergoalie Rasmus Tirronen trägt dabei eine große Last. Der 35-jährige Finne kam bereits sehr häufig zum Einsatz, was sich auch in seinen Statistiken niederschlägt. „Natürlich schaut man auf Zahlen – aber sie sagen nicht alles“, betont Tirronen gegenüber der „Kronen Zeitung“. Gerade bei klaren Torchancen sieht er sich selbst auf gutem Niveau: „Mein Spiel ist da. Es geht oft nur um Kleinigkeiten. “Man ist intern überzeugt, dass Tirronen dem Team wieder Stabilität geben kann. „Ich kann dem Team die Chance geben, Spiele zu gewinnen“, sagt der Finne selbstbewusst.
Auch Backup Thomas Höneckl hatte es heuer schwer. Verletzungen, Krankheiten und wenig Spielpraxis verhinderten Rhythmus – seine Statistik blieb entsprechend deutlich unter den Erwartungen. Höneckl sieht die Zahlen differenziert: Viele Schüsse aus ungefährlichen Zonen würden die Quote zwar schönen, hätten aber wenig Aussagekraft.
Heute wartet beim HC Pustertal die nächste Möglichkeit zur Trendwende. Tirronen weiß, was es jetzt braucht: „Manchmal reicht ein dreckiger Sieg – wichtig ist, dass wir uns auch auswärts Selbstvertrauen holen.“
Bild: HCI/PAPA Productions






