Österreich

Die Saison der „Eishockey Akademie Steiermark“ ist erfolgreich beendet!

Nach einer langen Saison fanden die letzten Spiele der Eishockey Akademie Steiermark statt und fanden mit dem 3.Platz der U20international, der gleichbedeutend mit dem Österreichischen Vizemeistertitel ist, noch ein tolles Highlight.

 

Eishockey Akademie Steiermark U20 Team gewinnt im CHL Modus gegen Ujpest Budapest und gewinnt die Bronzemedaille

Das U2 Team der Eishockey Akademie Steiermark legt eine tolle Saison hin. In Phase 1 der Meisterschaft startete man noch in der Division 2 und qualifiziert sich mit nur 2 Niederlagen für die Play up/downs, hier ließ man DVTK Jegkorong in Miskolc kein Chance und stieg in die Top Division auf. Die Phase 2 der Meisterschaft zeigte man ebenso groß auf und beendete der Grunddurchgang am 3.Platz. Im Play Off Viertelfinale „pickte“ man die Akademie aus Fehervar mit der man aus den letzten beiden Saisonen noch eine Rechnung offen hatte. In den letzten beiden Saisonen verlor man jeweils in den Play up/downs gegen die Ungarn und so wollte man unbedingt das Viertelfinale der Saison 2025/26 gewinnen. Mit 2 Siegen (4:2, 3:0) in der best of three Serie nahm man diese Hürde klar und traf auf HD mladi Jesenice im Halbfinale. Die Slowenen, die nach dem Ausscheiden aus der ALPS Hockey League nochmals Ihren Kader verstärken konnten, gewannen jedoch die best of five Halbfinalserie mit 3:1 und so mussten die Steirer gegen Ujpest Budapest im CHL Modus um Platz 3 kämpfen.

An diesem Wochenende gewann die U20 am Samstag das Spiel mit 3:2 und erreichte am Sonntag im alles entscheidenden Spiel ein 2:2 und somit mit dem Gesamtscore von 5:4 die Bronzemedaille! Nach dem der KAC gegen Jesenice der Ligatitel und Österreichischen Meistertitel errungen hat, war der 3.Platz in der Liga gleichbedeutend mit dem Österreichischen Vizemeistertitel.

Erfreuliches Detail am Rande: In beiden Aufeinandertreffen der Eishockey Akademie Steiermark mit dem KAC gingen die Steirer als Sieger hervor.

Diese Erfolge sollen auch dem Grazer Eishockeypublikum nicht verborgen bleiben und so wurde das erfolgreiche U20 Team am Sonntag, 29.3.26 von den Graz 99ers eingeladen in der Drittelpause des ersten Halbfinalspiels präsentiert zu werden!

 

U17 Team beendet die Österreichische Meisterschaft auf Platz 4   

Die U17 lag nach dem Grunddurchgang punktegleich mit der Okanagan Akademie auf Platz 4 und traf im Viertelfinale auf den HC Innsbruck. In der best of three Serie feierten die Steirer 2 verdiente Siege (5:0, 3:1) und mussten im Halbfinale zum Grunddurchgangssieger nach Linz. Gegen die Eishockey Akademie Oberösterreich setzte es aber in der best of five Serie 3 Niederlagen und so spielte das Team ebenso an diesem Wochenende um Platz 3  – Gegner die im Grunddurchgang punktegleichen Okanagans.

Wie erwartet entwickelt sich 2 mehr als spannende Spiele im CHL Modus und nach 2 regulären Spielzeiten stand es 5:5 (2:2, 3:3). Damit musste die Verlängerung entscheiden in der die Steirer 2 große Chancen liegen ließen und nach einer torlosen Verlängerung das Penaltyschiessen die endgültige Entscheidung bringen musste. Im Penaltyschiessen hatte Okanagan das bessere Ende für sich und so beendet man die Saison auf dem 4.Platz

 

U15 überraschend im Viertelfinale raus

Die jüngste Mannschaft der Eishockey Akademie Steiermark ist die U15 von der man sich heuer Einiges erwarten konnte. Im Grunddurchgang konnte man jedes Team schlagen und beendete den Grunddurchgang auf dem 4.Platz. Der Fokus war Richtung Play Offs gerichtet in denen man die ersten 3 ordentlich ärgern wollte. Leider lief das Viertelfinal Wochenende gegen den HC Innsbruck gar nicht wie erwartet und man verlor die best of three Serie mit 0:2 (4:5 SO, 5:7).

Für die Entwicklung der Spieler war allerdings noch nicht Schluss und so konnten Spieler einerseits in der U17 Erfahrung sammeln, andererseits hieß es für einige Spieler mit unserer diesjährigen Partnerverein aus Celje noch die U15 slowenischen Play Offs zu spielen. In der slowenischen Meisterschaft steht HK Celje gerade im Finale mit Slavia Laibach und führt in der best of five Serie mit 2:1 – am Mittwoch bzw. falls nötig am kommenden Sonntag könnten sich einige Spieler noch zum slowenischen Meister küren.

 

Resümee der Saison fällt sehr positiv aus

Der Präsident der Eishockey Akademie Steiermark Dr.Philipp Hofer zieht ein sehr positives Resümee der Saison 2025/26: „Wir konnten uns wieder deutlich weiterentwickeln und wurden schlussendlich auch mit einer Medaille belohnt“ zeigt sich Hofer besonders über die Bronzemedaille der U20 erfreut. „Aber nicht nur der 3.Platz in der U20 Meisterschaft gibt Grund zur Freude sondern auch die  stetige Entwicklung. Mit Lukas Engelhart, Lukas Fassmann und Lennart Braun feierten 3 Spieler Ihr Debut in der Kampfmannschaft. Mit Paul Reiner zeigt ein wirkliches Eigengewächs Top Leistungen in der ALPS League bei den Zeller Eisbären, in der ICEHL bei den 99ers und auch im U20 Nationalteam war er die letzten 3 Jahre eine fixer und wichtiger Bestandteil! Die Alumnis Clemens Krainz, Jakob Engelhart und Markus Handl verdienten Ihre Sporen in der ALPS bei den Kitzbühel Adler, Torhüter Patrick Grascher war bei der U20 WM für Österreich im Einsatz, ist im Kader der Kampfmannschaft und wurde ebenso in die ALPS ausgeliehen.  Kilian Rappold und Leo Woborsky waren in Innsbruck und den Pioneers Vorarlberg in der ICEHL tätig. Benedikt Krainer kämpft in den Play Offs aktuell mit den RedBulls Salzburg in der ALPS League.“

 

Besonders zu erwähnen sind auch die Nationalteameinberufungen die sich ständig nach oben entwickeln.  18 Spieler der Eishockey Akademie Steiermark wurden in dieser Saison in die unterschiedlichsten Auswahlmannschaften einberufen  neben den Österreichischen Auswahlmannschaften auch für Ungarn, Slowenien oder Kroatien. Im Trainerteam der Akademie befinden sich auch 2 Nationalteam Trainer die im Slowenischen Herren wie auch U20 Nationalteam als Assistant Coaches fungieren.

 

 

Zukunft der Eishockey Akademie Steiermark

In der Saison 2026/27 wird im Österreichischen Nachwuchseishockey wieder auf gerade Alterskategorien gewechselt. Für die Eishockey Akademie heißt dies konkret U20, U18 und U16.

„Für uns erleichtert dies den Umstieg in die Akademie enorm, da die Spieler und Spielerinnen nicht nur in die U16 sondern auch zum Großteil in die Oberstufe wechseln. Damit ist mit unseren Schulkooperationspartnern auch der Trainingsbetrieb viel leichter zu organisieren und die Vormittagseinheiten sind für den jüngsten Jahrgang möglich“ weiß Präsident Hofer.

Derzeit arbeitet die sportliche Abteilung unter dem sportlichen Leiter Gerd Gruber bereits seit mehreren Wochen an der Kaderzusammenstellung und der Organisation der nächsten Saison.

„Neben einem Try Out welches wir seit 4 Jahren Anfang Jänner veranstalten erhalten wir wöchentlich diverse Anfragen von Trainern und Spielern, hier gilt es mit gutem Augenmaß die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mittlerweilen ist es völlig normal dass wir von Agenten kontaktiert werden und uns verschiedenste Spieler angeboten werden. Die Arbeit im Hintergrund ähnelt immer mehr der von Profimannschaften mit allem was dazu gehört und der finanzielle Druck ist in den letzten Jahren massiv gestiegen.“

 

Was man sich für die nächste Saison erwartet? „Im Nachwuchs geht es nicht immer um die Ergebnisse sondern besonders um die Entwicklung junger Talente die auch eine Ausbildung neben dem Leistungssport absolvieren sollen und müssen. Wenn die Entwicklung stimmt, steigt auch die Qualität der Spieler und somit auch die Ergebnisse. Wir wollen in der nächsten Saison wieder einen „nächsten Schritt“ machen und uns kontinuierlich verbessern, dann sind wir optimistisch wieder Medaillen im Nachwuchs nach Graz zu holen!“

 

Wenn man sich in der Akademie etwas wünschen könnte fallen Präsident Hofer 2 Dinge sofort ein: „Einerseits arbeiten wir ständig daran unser Budget zu verbessern – das würde so Einiges in der täglichen Arbeit erleichtern  und andererseits die Perspektive nach Oben. Wir würden dringend einen Zwischenschritt zwischen U20 und Kampfmannschaft benötigen damit unsere Talente Eiszeit im Seniorenbereich sammeln können und eine sportliche Perspektive nach dem Nachwuchseishockey haben. Dieses Unterfangen ist in Österreich schwer zu realisieren aber dringend notwendig. Von der 3.Liga (ÖEL) über die Landesverbandsligen gibt es in der Steiermark bereits ein breites Angebot aber für die Spitze ist es sehr hart weiter Richtung Profieishockey zu streben und den Traum des Profispielers zu leben – vielleicht sogar auch international oder im Nationalteam zu spielen!“   

 

Quelle: STEHV, Pic: jm.visualsx

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