Die ICEHL hat in den letzten Saisonen wieder einige Leistungsträger verloren, die ihre Karriere nun in anderen Ligen fortsetzen. Manche Spieler haben sofort eingeschlagen, andere brauchen ein bisschen Anlauf, aber alle zeigen: Die Liga ist ein guter Nährboden für Talente und erfahrene Profis. In den kommenden drei Teilen schauen wir uns die spannendsten Abgänge an – von Topscorern über Verteidiger bis hin zu Torhütern – und verfolgen, wie sie sich in ihren neuen Teams schlagen.
Josh Passolt (ehemals Pioneers Vorarlberg – nun HK Nitra)
Josh Passolt war in der letzten ICEHL-Saison das offensive Herzstück der Pioneers Vorarlberg. In 47 Spielen erzielte er 45 Punkte und wurde Topscorer seines Teams. Nach Saisonende zog es ihn in die Slowakei zu HK Nitra, wo er die Playoffs ins Visier nahm und sofort Wirkung zeigte. Auch in dieser Saison liefert Passolt konstant: 37 Punkte in 52 Spielen. Nitra ist derzeit überlegener Tabellenführer in der Slowakei und einer der heißesten Titelkandidaten.
Trevor Gooch (ehemals HK Olimpija Ljubljana / Graz99ers – nun EV Landshut)
Trevor Gooch war über zwei Saisonen offensives Aushängeschild in der ICEHL und sammelte in 105 Spielen 105 Punkte. Nach dem durchaus überraschenden Nicht-Vertragsangebot der 99ers wechselte er in die DEL2 zum EV Landshut. Dort knüpfte er nahtlos an seine Produktivität an: 53 Punkte in 48 Spielen, darunter 24 Tore. Gooch überzeugt vor allem durch seine Abschlussstärke und ist schnell zum Publikumsliebling gereift.
Josh Atkinson (ehemals Fehérvár AV19 – nun Greenville Swamp Rabbits)
Josh Atkinson war über fast drei Jahre der Topverteidiger von Fehérvár, erzielte in 163 Spielen 96 Punkte und war speziell im Powerplay eine feste Größe. Nach der letzten Saison kehrte er nach Nordamerika zurück und wechselte in die ECHL zu den Greenville Swamp Rabbits. Dort liefert er weiterhin stark ab: 34 Punkte in 49 Spielen unterstreichen seine Konstanz.
Chase Pearson (ehemals VSV – nun Nottingham Panthers)
Chase Pearson war beim VSV als Königstransfer der letzten Saison hochgehandelt. In 42 Spielen sammelte er 35 Punkte, darunter 20 Tore, trotz verletzungsbedingter Ausfälle. Nach Vertragsende wechselte er in die britische EIHL zu den Nottingham Panthers. Dort liefert er erneut stark ab: 32 Punkte in 35 Spielen. Pearson, der einst von den Detroit Red Wings gedraftet wurde, befindet sich mit 28 Jahren noch im besten Eishockeyalter. Wo seine Karriere weitergeht, wird spannend zu beobachten sein.
Bild: VSV/Krammer









