All for Joomla All for Webmasters
EC KAC

EBEL: Der KAC plant nur noch mit drei Legionären und kritisiert die Liga scharf!

Die Frage Sinnhaftigkeit der Punkteregel ist so alt wie die Liga selbst, aber kaum jemand zuvor hat eine so klare Ansage dazu gemacht wie nun KAC-Manager Oliver Pilloni: Der 54-jährige erklärt dass der KAC für die Abschaffung der Punkteregel und die Einführung der Ausländerreduktion sei.

Gegenüber der „Kleine Zeitung“ hat Pilloni ein klares Statement abgegeben und überrascht damit mit völlig neuen Worten. Immerhin stand der KAC immer hinter der Punkteregelung.

Wenn man sich nun den Kader der Klagenfurter ansieht, muss man zum Schluss kommen, dass der KAC auch gar nicht von einer Fülle Fremdarbeitern abhängig ist.  Offiziell hat man acht Österreicher unter Vertrag, inoffiziell weit mehr, jedoch noch unbestätigt.

Lediglich Salzburg kann  in der Quantität und Qualität der heimischen Cracks mithalten. Pilloni meint dazu, dass die Möglichkeit der Förderung des eigenen Nachwuchses andere eben einfach verabsäumt hätten.

Mit Ticar, Petersen und Fischer hat man aktuell drei Legionäre unter Vertrag. Auf Grund der wirtschaftlichen Situation möchte man es bei den Rotjacken auch dabei belassen.

Indirekt macht Pilloni aber Druck auf die anderen Teams und hält sich ein Hintertürchen offen. Denn er hoffe dass die anderen Teams auch versuchen sich mit weniger Legionären zu stabilisieren. „Aber wahrscheinlich haben es sich viele zum Ziel gesetzt den KAC mit aller Gewalt zu schlagen. Und sei es mit elf gegen unsere drei Legionäre“ so Pilloni gegenüber der „Kleinen Zeitung“. Gut möglich also dass der KAC seine Meinung ändert wenn andere Teams sich nicht an die „Idee“ der Klagenfurter halten.

Pilloni steht aber hinter seiner Vision die Legionäre mittelfristig regulativ zu minimieren, kann aber verstehen dass nicht alle Teams sofort auf drei reduzieren können. Dennoch wäre es wichtig gewesen die geplante Ausländerreform durchzuziehen und der KAC-Manager sei schockiert dass die Aufhebung von allen Seiten, sogar vom ÖEHV kommentarlos hingenommen wurde. Pilloni wäre der einzige gewesen der gegen die Aufweichung der Importregelung stimmte.

Der KAC wird weiterhin an seiner Nachwuchsarbeit festhalten und ein Farmteam in der AlpsHL einsetzen. Damit wird man auch in Zukunft andere und mehr Optionen haben was den österreichischen Markt betrifft. Und selbst ein kolportierter Abgang eines Eigenbauspielers wie bspw. der von Philipp Kreuzer (unbestätigt) tut dann nicht allzu weh.

Pic: foto-dostal.at

Create-Sports
To Top
error: Content is protected !!