Die Ö Eishockey Liga läutet das Jahr 2026 mit elf Partien in nur fünf Tagen ein: Schon am Freitag starten der EHC Kundl und Tabellenführer EHC Lustenau in der Division West ins neue Jahr. Am Samstag trifft der SC Hohenems auf den HC Kufstein. Dornbirn erwartet am Sonntag die Wattens Penguins. Am Feiertag gibt’s das große Vorarlberger Derby zwischen dem EHC Lustenau und dem SC Hohenems. Der HC Kufstein spielt gegen den Dornbirner EC. Und Wattens fightet im Unterinntaler Derby gegen den EHC Kundl. In der Division Ost steigt am Samstag der Klassiker ATSE Graz gegen WEV. Kapfenberg startet gegen den HDK Maribor in sein Heimdoppel, das am Sonntag den Kracher gegen die Sharks Gmunden liefert. Am Feiertag kämpft Maribor gegen den ATSE Graz und der WEV trifft auf die Sharks Gmunden.
EHC Kundl vs. EHC
Lustenau
Fr., 02. Jänner 2026, 19:30 Uhr, Eisarena Kundl
Der EHC Kundl und der EHC Lustenau läuten bereits am Freitag in der Division West das neue Jahr ein. Zum vierten und letzten Mal stehen sich die Tiroler und der Vorarlberger Tabellenführer im Grunddurchgang gegenüber. Beim Auftakt Anfang Oktober siegten die Lustenauer mit 3:1, Anfang November ließen die Löwen in Kundl ein 5:1 folgen.
Mitte Dezember forderte Kundl mit dem Line Up von nur zehn Feldspielern die Lustenauer auswärts bis zum Schluss voll und musste am Ende eine knappe 4:5-Niederlage hinnehmen. Während die Vorarlberger schon länger für das Viertelfinale qualifiziert sind, steht für die Tiroler ein wichtiges Doppel an: Gleich am Feiertag geht’s im Rennen um den letzten Playoff-Platz im direkten Duell gegen Wattens.
Kundl-Obmann Stefan Rainer weiß, wie man Lustenau zum Jahresbeginn fordern kann: „Neues Jahr, neues Glück. Gut spielen alleine, reicht in dieser Liga nicht. Mit Lustenau kommt zusätzlich ein bislang noch unbesiegter Gegner. Wir müssen mehr als nur 100 Prozent geben, unsere Chancen endlich in Zählbares umwandeln und hinten eiskalt, konsequent und fehlerlos arbeiten!“
Dániel Fekete, Head Coach des EHC Lustenau, weiß wie Kundl auswörts zu knacken ist: „Auch für das vierte Spiel erwarten wir eine defensiv eingestellte Mannschaft, die sich wieder auf einen in Hochform agierenden Torhüter Jakub Kostelny verlassen wird. Wir müssen versuchen, das Tiroler Bollwerk möglichst schnell aus den Angeln zu heben und früh in Führung zu gehen. Dann werden auch sie offensiv agieren müssen. Dadurch wird sich wohl die eine oder andere Möglichkeit für uns ergeben, um weitere Tore zu erzielen und auch in Kundl als Sieger vom Eis zu gehen!“
SC Samina Hohenems vs. HC
Kufstein
Sa., 03. Jänner 2026, 17:30 Uhr, Eisstadion Hohenems
Am Samstag trifft der SC Samina Hohenems in der Division West zum vierten und letzten Mal in der Regular Season auf den HC Kufstein. Die Vorarlberger liegen im direkten Duell mit 2:1 voran. Beim Saisonauftakt Anfang Oktober feierten die Steinböcke einen knappen 3:2-Auswärtssieg in Kufstein, Anfang November setzte sich der Schlittschuhclub zuhause mit 4:2 durch. Mitte Dezember gewannen die Dragons ein echtes Heimspektakel mit 7:4.
Für beide Teams geht es in den nächsten Wochen vor allem um den Feinschliff für die Playoffs. Hohenems ist seit vergangenem Wochenende schon fix für die K.-o.-Phase der Ö Eishockey Liga qualifiziert, für Kufstein ist der endgültige Playoff-Einzug mit aktuell zwölf Punkten Vorsprung auf Wattens nur noch eine Frage der Zeit.
Hohenems-Sportdirektor Matthias Fritz erklärt, dass sein Team fokussiert ins Match gehen muss, um gegen die aktuell starken Dragons zu bestehen: „Kufstein kommt nach dem Derbysieg gegen Kundl mit viel Selbstvertrauen zu uns und ist aktuell gut drauf. Umso wichtiger ist es, dass wir im Vergleich zu den letzten Auftritten wieder eine Schippe drauflegen. Es geht um wichtige Punkte im Kampf um Platz zwei, und dafür dürfen wir auf heimischem Eis keine Punkte abgeben. Entsprechend klar ist der Fokus: Von Beginn an intensiv auftreten, unser Spiel durchziehen und zuhause unsere Stärke zeigen!“
Kufsteins Sportvorstand Willi Lanz ist für das Auswärtsmatch im Ländle optimistisch: „Die Mannschaft hat zuletzt sehr gute Leistungen gezeigt, und darauf werden wir am Samstag auswärts in Hohenems aufzubauen versuchen. Für uns geht es darum, die Stabilität und Struktur in unserem Spiel zu festigen. Wenn uns das am Wochenende gelingt, bin ich zuversichtlich, dass wir auch beim Tabellenzweiten Punkte mitnehmen können!“
Dornbirner EC Bulldogs vs.
WSG Swarovski Wattens Penguins
So., 04. Jänner 2026, 17:30 Uhr, Messestadion Dornbirn
Ebenfalls zum vierten und letzten Mal in der aktuellen Spielzeit kreuzen am Sonntag in der Division West der Dornbirner EC Bulldogs und die WSG Swarovski Wattens Penguins die Schläger. Die Tiroler führen in den direkten Duellen mit 2:1. Dornbirn, das im Rennen um einen Playoff-Platz mit derzeit drei Punkten nur noch theoretische Chancen hat, hatte das Auftaktspiel Anfang Oktober mit 4:3 für sich entschieden.
Mitte November siegten die Unterinntaler bei ihrer Open-Air-Heimpremiere gegen die Bulldogs mit 6:3. Hartumkämpft war die Partie Mitte Dezember, die Penguins setzten sich zuhause mit 6:4 durch. Wattens hatte sich nach einem schwachen Saisonstart mit drei Siegen – darunter auswärts in Kundl und Hohenems – in Folge zurück in den Kampf um einen Playoff-Platz gebracht. Das kommende Doppel wird diesbezüglich richtungsweisend, gleich am Feiertag folgt nämlich das direkte Duell gegen den EHC Kundl.
Wattens-Head-Coach Fabian Hechenberger sieht das Duell gegen Dornbirn mit Playoff-Charakter: „Der Eisrückstand ist aufgeholt und man sieht in den letzten Ergebnissen klar, dass wir mittlerweile performen. Gegen Dornbirn haben wir uns zu Hause zuletzt sehr schwer getan, das wissen wir – dabei hätten wir das Spiel früh entscheiden müssen. Umso fokussierter gehen wir in dieses Spiel. Wir wollen unbedingt gewinnen, weil wir die Punkte im Play-off-Rennen brauchen. Dieses Spiel hat ganz klar Playoff-Charakter, wir sind heiß und top vorbereitet!“
EHC Lustenau vs. SC Samina
Hohenems
Di., 06. Jänner 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Zum dritten Mal in der laufenden Saison treffen am Dienstag in der Division West Tabellenführer EHC Lustenau und der SC Samina Hohenems im prestigeträchtigen großen Vorarlberger Derby aufeinander. Wer beim Schlager Erster gegen Zweiter am Dreikönigstag feiern kann, ist völlig offen: Beide bisherigen Lokalduelle waren spannend und heißumkämpft. Ende Oktober holten die Steinböcke vor knapp 1.500 Fans in der Rheinhalle einen 0:2-Rückstand auf, am Ende siegten die Löwen mit 3:2 nach Penaltyschießen.
Anfang Dezember agierten die Lustenauer auswärts im Herrenried vor ebenfalls 1.500 Fans defensiv stark und feierten einen 2:0-Sieg. Während die Gastgeber ihre starke Serie von 14 Siegen verlängern wollen, geht es für die Emser um das Finden der Playoff-Form. Im Dezember war der Schlittschuhclub mit drei Niederlagen in Folge ein wenig aus der Spur geraten, erst im Derby gegen Dornbirn kehrte der Tabellenzweite auf die Siegerstraße zurück.
Auch beim dritten Aufeinandertreffen erwartet Lustenaus Cheftrainer Dániel Fekete ein hart umkämpftes Spiel: „Wir rechnen damit, dass Hohenems alles daransetzen wird, uns die erste Saisonniederlage zuzufügen und den Kampf um die Tabellenspitze wieder spannend zu gestalten. Wir sind jedoch gut vorbereitet und freuen uns auf dieses Derby. Unser Ziel ist es, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken. Die Zuschauer dürfen sich auf ein hochklassiges Eishockeyspiel mit viel Spannung und Emotionen freuen. Wir werden alles geben, um einen weiteren Heimsieg feiern zu können!“
Hohenems-Sportdirektor Matthias Fritz will, dass sein Team im Derby alles raushaut, um gegen die Löwen zu punkten: „Das Dreikönigsderby in Lustenau wird eine enorme Herausforderung. Der Gegner ist weiterhin ungeschlagen und zählt nicht ohne Grund zu den stärksten Teams der Liga. Trotzdem fahren wir nicht dorthin, um nur mitzuspielen. Wir werden alles investieren, als Mannschaft geschlossen auftreten und alles daransetzen, für eine Überraschung zu sorgen!“
HC Kufstein vs. Dornbirner
EC Bulldogs
Di., 06. Jänner 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kufstein
Ebenfalls zum dritten Mal in der laufenden Saison kämpfen am Dienstag in der Division West der HC Kufstein und der Dornbirner EC Bulldogs um Punkte. Anfang November ließen die Dragons auswärts im Messestadion mit einem 5:0 nichts anbrennen. Auch beim zweiten Auswärtsspiel im Ländle agierten die Kufsteiner souverän und siegten mit 5:1.
Während für die Tiroler, die in der Tabelle auf Rang drei liegen, der Playoff-Einzug nur noch Formsache ist, wird das Viertelfinale wohl ohne Bulldogs stattfinden. Rechnerisch haben die Vorarlberger zwar noch eine kleine Chance, liegen jedoch mit nur drei Punkten am Tabellenende.
Kufsteins Sportvorstand
Willi Lanz warnt sein Team, die Partie gegen die
Bulldogs auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die Ausgangslage für
das Heimspiel am Dreikönigstag in Kufstein sieht am Papier für uns
vielversprechend aus. Daher liegt der Fokus sicher auf unserer
eigenen Leistung und die Umsetzung von System und Taktik auf dem
Eis. Wichtig wird sein, sich nicht vom Blick auf die Tabelle dazu
verleiten zu lassen, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen.
Es geht rasant auf die Playoffs zu, und in Hinblick darauf
konzentrieren wir uns darauf, von Spiel zu Spiel eine Verbesserung
in unserem Game zu erreichen. Nichtsdestotrotz wollen wir natürlich
zuhause gegen Dornbirn voll punkten!“
WSG Swarovski Wattens Penguins vs. EHC Kundl
Di., 06. Jänner 2026, 19:30 Uhr, Alpenstadion Wattens
Hochspannend wird das Unterinntaler Derby am Dienstag in der Division West zwischen der WSG Swarovski Wattens Penguins und dem EHC Kundl. Das dritte direkte Duell könnte im Kampf um den letzten Playoff-Platz eine kleine Vorentscheidung bringen oder den Kampf noch mehr zuspitzen.
Ausgeglichen steht’s nach den bisherigen beiden Spielen gegeneinander: Am Weltspartag geizte Kundl nicht mit Toren, nach zwei heißumkämpften Dritteln fegte der EHC im Schlussabschnitt mit einem 7:0 über die Penguins hinweg und gewann am Ende mit 9:1. Anfang Dezember feierte Wattens einen starken 7:4-Auswärtssieg und startete damit die Aufholjagd im Kampf um den Playoff-Einzug.
Zuletzt hielten die Penguins zuhause gegen Tabellenführer Lustenau voll dagegen und verloren nur mit 1:3. Kundl fightete im Bezirksderby gegen den HC Kufstein und musste eine knappe 2.3-Niederlage hinnehmen.
Fabian Hechenberger, Head Coach der Penguins, weiß, dass am Feiertag ein enorm wichtiges Match für sein Team ansteht: „Auch gegen Kundl geht es für uns um enorm wichtige Punkte. Kundl ist ein direkter Playoff-Gegner, entsprechend groß ist die Bedeutung dieser Partie. Unsere Entwicklung stimmt, das Selbstvertrauen ist da und wir wissen, was auf dem Spiel steht. Wir werden uns gezielt auf den Gegner einstellen und mit der nötigen Intensität auftreten. Solche Spiele machen Spaß und entscheiden über den weiteren Verlauf der Saison – genau darauf sind wir vorbereitet. Unser Ziel ist klar: Wir wollen auch dieses Spiel gewinnen!“
Kundl-Obmann Stefan Rainer und sein Team wissen, wie wichtig diese Partie am Dreikönigstag ist: „Auswärts in Wattens ist es immer schwierig und diesen Heimvorteil wissen die Wattener auch zu schätzen. Winter-Classic-Feeling pur. Von Spiel zu Spiel hat Wattens immer besser in die Liga gefunden und in den letzten Partien klar gezeigt, dass sie absolut playofftauglich sind, zuletzt auch mit dem Auswärtssieg in Hohenems. Wir sind auf Wattens eingestellt und wissen genau, worum es geht. Ein Spiel wie zuhause gegen Wattens wird uns kein zweites Mal passieren!“
Division Ost:
ATSE Graz vs. Wiener
Eislauf-Verein
Sa., 03. Jänner 2026, 18:30 Uhr, Graz Merkur Eisstadion (Halle
A)
Der ATSE Graz startet am Samstag in der Division Ost im Liebenauer Bunker gegen den Wiener Eislauf-Verein ins neue Jahr. Zum vierten Mal treffen die beiden Traditionsklubs in der aktuellen Spielzeit aufeinander, alle bisherigen Partien waren knappe Angelegenheiten: Mitte Oktober feierten die Steirer einen 3:1-Heimsieg. Ende November setzten sich die Grazer am Wiener Heumarkt mit 3:2 nach Penaltyschießen durch. Kurz vor Weihnachten siegten die Wiener vor dem Konzerthaus mit 3:2.
Das Match ist das Duell um Tabellenplatz drei, derzeit liegt der WEV einen Punkt vor den Grazern, hat aber auch drei Partien weniger ausgetragen. Bei den Wienern hatte am vergangenen Samstag bei der knappen 2:3-Shootout-Niederlage gegen Kapfenberg Eishockeystar Rafael Rotter sein Comeback und sein Debüt in der Ö Eishockey Liga gefeiert. Der ATSE geht mit dem positiven Erlebnis des 4:3-Sieges nach Penaltyschießen gegen Leader Gmunden in das Duell mit den Bundeshauptstädtern.
ATSE-Head-Coach Markus Losch erwartet sich eine spannende Partie: „Nach den guten Ergebnissen der letzten zwei Spiele wollen wir auch in den kommenden zwei Spielen voll punkten. Am Samstag gegen den WEV erwarte ich mir wieder ein spannendes, schnelles Spiel. Auch der WEV ist topmotiviert, da es sich bei diesem Spiel um den dritten Tabellenplatz geht. Wir werden versuchen, wieder voll auf Angriff zu spielen, um im richtigen Moment die Tore zu schießen!“
WEV-Head-Coach Philipp Ullrich hofft auf einen guten Jahresbeginn: „Auf uns warten wieder zwei schwierige Spiele. Wir wollen gut ins neue Jahr starten, ich hoffe, dass meine kranken Spieler wieder zurückkommen und wir auswärts in Graz und dann am Feiertag daheim gegen Gmunden wieder voll attackieren können!“
KSV Kängurus vs. HDK
Maribor
Sa., 03. Jänner 2026, 19:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Die KSV Kängurus gehen am Wochenende mit einem Heimspiel-Doppel ins neue Jahr. Am Samstag treffen die Mürztaler auf den HDK Maribor, am Sonntag folgt der große Schlager gegen Tabellenführer Sharks Gmunden. Gegen die Füchse aus Slowenien hatten die Kapfenberger bisher alle drei Aufeinandertreffen für sich entschieden.
Mitte Oktober siegten die Kängurus auf eigenem Eis mit 3:2, Ende November setzten sich die Kapfenberger in der Draustadt mit 5:4 durch. Kurz vor Weihnachten gewannen die Kängurus dank einen starken Mittelabschnitts in der Ledna dvorana Maribor mit 4:2. Mit einem Sieg könnten die Kängurus in der Tabelle zu Leader Sharks Gmunden vor dem großen Kracher am Sonntag aufschließen.
Maribor hatte zuletzt das Match gegen die Sharks absagen und verschieben lassen müssen, weil auf Grund von Verletzungen und Krankheiten zu wenige Cracks für das Line Up zur Verfügung standen. Ein neuer Termin folgt.
Kapfenbergs Spielertrainer Kris Reinthaler brennt mit seinem Teams schon auf die Heimspiel-Serie: „Wir sind natürlich jetzt richtig heiß drauf, vor eigenem Publikum, in der eigenen Halle spielen zu können. Die heiße Phase hat für uns somit begonnen, wir sind über die schwierige Phase, die wir mit der Eishalle gehabt haben, recht gut drüber gekommen. Wir haben jetzt auch noch im alten Jahr auswärts in Wien anschreiben und das Spiel noch gewinnen können. Maribor ist ein gefährlicher Gegner, sie sind sehr konterstark. Das heißt, vor allem beim ersten Spiel neuen Jahr nach einer kurzen Pause müssen wir bereit sein, wir dürfen auf keinen Fall glauben, dass es jetzt einfach wird, weil wir zuhause spielen, das müssen wir uns jetzt erst erarbeiten. Und da ist das Spiel gegen Maribor ganz gut. Am 2. Jänner haben wir noch eine Trainingseinheit, in der wir noch die letzten Dinge besprechen können und uns nach den Neujahrs-Feierlichkeiten ein bisschen in Spiellaune bringen können. Es wird jeder dementsprechend das neue Jahr feiern, das ist eine Zeit, die man mit der Familie und den Freunden verbringt und das passt auch so. Wir dürfen die Partie gegen Maribor nicht verschlafen, wir müssen hellwach ins neue Jahr starten!“
KSV Kängurus vs. UEHV
CAM4DENT Sharks Gmunden
So., 04. Jänner 2026, 17:00 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Der große Schlager des langen Eishockey-Wochenendes in der Division Ost steigt am Sonntag in der Stadthalle Kapfenberg, wenn die KSV Kängurus Tabellenführer UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden zum Duell um Platz eins herausfordern. Bisher gab es erst ein Matchup der beiden Ost-Dominatoren, beim Saisonauftakt Anfang Oktober siegten die Haie vom Traunsee in der muki Arena mit 3:0.
Danach feierte der Titelverteidiger acht Siege in Folge. Zuletzt gerieten die Oberösterreicher ein wenig aus der Spur, drei Tage vor Weihnachten mussten die sonst sehr heimstarken Sharks eine 0:4-Niederlage gegen den WEV hinnehmen, nach den Weihnachtsfeiertagen folgte auswärts ein knappes 3:4 nach Shootout gegen den ATSE Graz.
Die Kapfenberger starteten nach zwei Niederlagen zu Beginn der Saison eine Serie von acht Siegen in Folge. Auch eine dreiwöchige Zwangspause wegen eines technischen Gebrechens in der Kapfenberger Eishalle konnte den Meister von 2024 nicht stoppen. Zuletzt gab es beim WEV einen knappen 3:2-Sieg nach Penaltyschießen.
Kapfenbergs Spielertrainer Kris Reinthaler und seine Mannschaft wollen sich für die Niederlage am Traunsee revanchieren: „Und dann am nächsten Tag kommt gleich das Top-Spiel in unserer Division. Wir wollen ja an Gmunden vorbeiziehen und dafür bedarf es eines Sieges, das ist ganz klar. Wir gehen davon aus, dass die Sharks gegen uns wieder topaufgestellt antreten werden, aber das soll so sein. Wir haben das erste Match gegen die Haie, das wir auswärts gespielt haben, schon recht gut gespielt, da hat es an der Chancenverwertung gehapert, dass wir dann doch recht eindeutig 0:3 verloren haben. Aber ich bin da guter Dinge, dass wir da jetzt bereit dafür sind, die wichtigen Tore zu machen, aber auch hinten die Konsequenz bringen, dass wir keine blöden Tore kassieren. Ich hoffe, dass wir auch vollzählig antreten können, aber das ist so ein Ding um die Weihnachtszeit, man weiß nie, wer, wo, wann ein bisschen eine Krankheit aufschnappt, ich hoffe natürlich, dass das bei uns nicht der Fall ist und dass wir voll durchstarten können!“
Gregor Baumgartner, Head Coach der Sharks Gmunden freut sich auf die Herausforderung und die Serie gegen die Kängurus: „Wir haben die nächsten Wochen jetzt vier Spiele gegen Kapfenberg und sollten unser bestes Spiel zeigen. Kapfenberg hat eine super erfahrene Mannschaft, die vor allem offensiv sehr gefährlich ist!“
HDK Maribor vs. ATSE
Graz
Di., 06. Jänner 2026, 18:30 Uhr, Ledna dvorana Maribor
Der HDK Maribor fordert nach der Partie gegen Kapfenberg am Feiertag den ATSE Graz im steirischen Derby der Partnerstädte. Vor dem Wochenende haben die Slowenen in der Tabelle 13 Punkte Rückstand auf die Grazer, der Playoff-Zug ist für die Füchse im schwierigen zweiten Jahr praktisch abgefahren. Theoretisch-rechnerisch haben die Draustädter zwar noch Chancen, aber dafür müsste eine Siegesserie her, die nach dem bisherigen Saisonverlauf jedoch nicht realistisch ist.
In den bisherigen drei Saisonduellen führen die Grazer mit 2:1. Ende Oktober siegte der Hokejsko Drsalni Klub zuhause knapp mit 2:1, danach logen die Fetzen und es hagelte Strafen. Das zweite Aufeinandertreffen ging mit 3:1 an den ATSE. Kurz vor Weihnachten feierten die Eggenberger einen 10:1-Kantersieg, erneut gab es in einer trotz des klaren Ergebnisses hitzigen Partie zahlreiche Strafminuten.
ATSE-Head-Coach Markus Losch weiß, wie schwierig Auswärtsspiele in Maribor sind: „Nach dem strafenreichen Spiel in Graz gegen Maribor wird das Spiel am Dreikönigstag sicher ein sehr intensives Spiel in Maribor. In Slowenien zu spielen, ist immer schwierig da die Füchse den Heimvorteil klar nützen können. Wir werden aber unserer Linie treu bleiben und versuchen, schnell nach vorne zu spielen, um den Goalie der Slowenen unter Druck zu setzen. Wenn uns wieder die Tore gelingen, sollte einem Sieg nichts im Wege stehen!“
Wiener Eislauf-Verein vs.
UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden
Di., 06. Jänner 2026, 19:00 Uhr, WEV Arena, Heumarkt
Der Wiener Eislauf-Verein erwartet am Dreikönigstag den UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden in der stimmungsvollen WEV Arena am Heumarkt vor dem Wiener Konzerthaus zum vierten Saisonduell.
Ende Oktober hatte der amtierende Meister aus Oberösterreich in der Steffl Arena 3 einen knappen 2:1-Sieg gefeiert. Auch das Match Ende November am Traunsee war heißumkämpft, die Haie fixierten den 3:1-Sieg erst acht Sekunden vor dem Ende durch einen Emptynet-Treffer von Ian Motil. Drei Tage vor dem Heiligen Abend setzten die Wiener mit einem klaren 4:0-Auswärtssieg in Gmunden ein echtes Statement.
Am vergangenen Samstag mussten die Wiener beim ÖEL-Debüt von Eishockeystar Rafael Rotter eine 2:3-Shootout-Niederlage gegen Kapfenberg hinnehmen. Der bis zur Niederlage gegen den WEV mit neun Siegen in Folge so souveräne Titelverteidiger musste nach Weihnachten beim ATSE Graz eine 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen hinnehmen.
WEV-Head-Coach Philipp Ullrich hofft auf einen guten Jahresbeginn: „Auf uns warten wieder zwei schwierige Spiele. Wir wollen gut ins neue Jahr starten, ich hoffe, dass meine kranken Spieler wieder zurückkommen und wir auswärts in Graz und dann am Feiertag daheim gegen Gmunden wieder voll attackieren können!“
Gregor Baumgartner, Head Coach der Sharks Gmunden, will mit seinem Team die Heimniederlage gegen die Wiener beim Open-Air-Spektakel ausmerzen: „Wir freuen uns schon auf das Spiel am Heumarkt, obwohl der WEV ein starker Gegner ist und es sicher ein sehr intensives Spiel wird. Die Niederlage zuhause war bitter und wir wollen uns sicher besser auf den WEV einstellen!“
Ö Eishockey Liga – Division West:
EHC Kundl vs. EHC Lustenau
Fr., 02. Jänner 2026, 19:30 Uhr, Eisarena Kundl – >> zum Livestream
SC Samina Hohenems vs. HC Kufstein
Sa., 03. Jänner 2026, 17:30 Uhr, Eisstadion Hohenems
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Dornbirner EC Bulldogs vs. WSG Swarovski Wattens
Penguins
So., 04. Jänner 2026, 17:30 Uhr, Messestadion Dornbirn
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EHC Lustenau vs. SC Samina Hohenems
Di., 06. Jänner 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
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HC Kufstein vs. Dornbirner EC Bulldogs
Di., 06. Jänner 2026, 17:30 Uhr, Eisarena Kufstein – >> zum Livestream
WSG Swarovski Wattens Penguins vs. EHC
Kundl
Di., 06. Jänner 2026, 19:30 Uhr, Alpenstadion Wattens
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Ö Eishockey Liga – Division OST:
ATSE Graz vs. Wiener
Eislauf-Verein
Sa., 03. Jänner 2026, 18:30 Uhr, Graz Merkur Eisstadion (Halle A) –
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KSV Kängurus vs. HDK
Maribor
Sa., 03. Jänner 2026, 19:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
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KSV Kängurus vs. UEHV
CAM4DENT Sharks Gmunden
So., 04. Jänner 2026, 17:00 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
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HDK Maribor vs. ATSE
Graz
Di., 06. Jänner 2026, 18:30 Uhr, Ledna dvorana Maribor >> zum
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Wiener Eislauf-Verein vs.
UEHV CAM4DENT Sharks Gmunden
Di., 06. Jänner 2026, 19:00 Uhr, WEV Arena Heumarkt – >> zum Livestream
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