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HC Bozen

„Es war zum Fremdschämen“ – Standpauke nach Derbyblamage für den HC Pustertal!

Am Sonntagabend hat der HC Bozen das große Südtiroler Eishockey-Derby deutlich mit 7:2 gegen den HC Pustertal gewonnen – ein Ergebnis, das in beiden Lager noch nachhallen wird.

Für Bozen war der Sieg eine Bestätigung und ein emotionaler Höhepunkt: HCB-Boss Dieter Knoll betonte vor Spielbeginn in der Kabine die volle Einsatzbereitschaft seiner Spieler, insbesondere der Olympia-Teilnehmer. „Egal, wie das Spiel ausgeht, ich will, dass jeder alles gibt“, so Knoll gegenüber „Sportnews“. Nach dem Spiel zeigte er sich sichtlich zufrieden: „Ich werde heute gut schlafen.“

Bozens Doppeltorschütze Brad McClure ergänzte: „Mit dem dritten Sieg kann uns niemand mehr die Nummer eins in Südtirol und Italien nehmen.“ Für Pustertal hingegen war der Abend eine bittere Erfahrung. Sportdirektor Patrick Bona kritisierte die Leistung seiner Mannschaft deutlich: „Es waren zwei Drittel zum Fremdschämen. Feuer, Kampfgeist und Stolz haben gefehlt. So kann man nicht in ein so wichtiges Spiel gehen.“

Auch Spieler wie Matthias Mantinger und Cole Bardreau räumten ein, dass die Mannschaft kollektiv versagt habe. Mantinger stellte klar: „Die Schuld tragen wir alle. Wir waren heute einfach schlecht – Bozen hat das gekonnt runtergespielt.“ Bardreau analysierte: „Wir haben nicht eine einzige Sache richtig gemacht. Alles wurde zum Schneeballeffekt, Bozen nahm richtig Fahrt auf und wir taten nichts, um sie zu bremsen.“

Die klare Niederlage dürfte beim HC Pustertal nun für Nachdenklichkeit sorgen, während Bozen den Derbysieg als wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Spitze feiert.

 

Bild: Vanna Antonello

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