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Europa

Exporte: Baumgartner, Wolf und Komarek mit Assists!

Leader Zug verliert den Tritt und Biel siegt nach dem Penaltyschiessen
Der Tabellenleader EV Zug führt zwar immer noch mit neun Punkten Vorsprung auf die ZSC Lions, welche spielfrei hatten. Im Heimspiel gegen den EHC Biel aber mussten sie sich mit nur einem Punkt zufrieden geben, derweil die Seeländer das Penaltyschiessen gewannen.

Zu Beginn der Partie präsentierten sich die Innerschweizer äußerst effizient präsentiert und führten bis zu ersten Pause mit 2:0. Ein früher Treffer in der 6. Minute erzielte Zugs Topskorer Gregory Hofmann aus spitzem Winkel, Gross doppelte in der 10.Minute nach und Hoffmann gelang ein weiteres Tor in der 22. Minute zum 3:0. Daraufhin wurde Biels Goalie van Pottelberghe durch Elien Paupe ersetzt, welcher sich nur noch von Yannick Zehnder bezwingen lassen musste.

Danach aber machten die Bieler Gäste mehr fürs Spiel, holten den 4:0 Rückstand auf, während die Zuger mehr und mehr den Fokus verloren und das Penaltyschiessen verloren.

Der Anschlusstreffer der Seeländer zum 4:1 nach 35. Minuten fiel praktisch aus heiterem Himmel. Der grösste Anteil am Anschlusstreffer hatte aber der Bieler Stürmer Mike Künzle, der dem EVZ-Goalie jegliche Sicht nahm. Die Bieler rochen Lunte und waren indessen von 99 auf hundert angekommen. So konnte sich Toni Rajala im Powerplay am rechten Bullykreis in aller Ruhe die Ecke aussuchen und mit Hilfe von Hischier und Komarek zum 4:2 einnetzen. Brunner und Pouliot erzielten die Tore zum 4:4 Ausgleich. Dier Overtime verlief torlos und im anschliessenden Penaltyschiessen war Rajala der einzige Schütze der einzige Torschütze. Komarek verzog.

Die SCL Tigers erleiden gegen den HC Lugano ihre neunte Niederlage aus den letzten zehn Spielen. Auch gegen die Luganesi waren ihre Leistungen ungenügend, während der HC Lugano weiterhin das Team der Stunde ist und den 7.Sieg in Serie feiern konnten.
Wenig Unterbrüche in den ersten Minuten, ein flüssiges Spiel, aber qualitativ nicht sehr hochstehend. Das ist man sich in Langnau gewohnt, weil die Einheimischen mehr mit Kampf und Engagement als mit Klasse überzeugen. Die Bianconeri mit sechs hintereinander folgenden Siegen in der Tasche, konnten ihre zu zeitige Topform im Startdrittel noch nicht auspacken. Sie agierten zwar gefährlicher als die Tigers, jedoch nicht zwingend vor dem gegnerischen Tor. Das einzige Highlight bis zur ersten Pause war der frühe Führungstreffer nach fünf Minuten, den Dario Bürgler nach dem Pass von Haussener und Wolf kaltblütig abschloss. Dabei hatte der junge Goalie Damian Stettler als Punnenovs/Zaetta Ersatz keine Chance.

Einen guten Start ins 2.Drittel erwischten die Gastgeber. Ein langer aber harmloser Pass aus der Defensive, bei dem Flavio Schmutz bei der Lugano-Verteidigung vergessen ging, ermöglichte den Ausgleichstreffer der Emmentaler. Anschließend kam es zu einem offenen Schlagabtausch mit guten Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, aber beide Teams sündigten bei der Chancenverwertung. Das Spiel flachte ab aber trotzdem klingelte es noch dreimal am Torgehäuse. Zweimal trafen die Tigers kurz hintereinander nur den Pfosten, später verhinderte die Latte den Führungstreffer des HC Lugano, welcher zwei Minuten vor Drittelsende durch Mikkel Boedker erfolgte. Boedker lief von hinter dem Tor in den Slot erwischte Stettler, des bis dahin eine gute Leistung zeigte, zwischen den Schonern.

Im letzten Drittel gestaltete sich die Partie sehr ausgeglichen. Doch die Langnauer versuchten alles um den Ausgleich doch noch zu erzielen, doch fehlte es an der Präzision im Abschluss oder Lugano-Goalie Zurkirchen stand im Weg. In dieser Partie sah man auch, dass das Powerplay die größte Schwäche der SCL Tigers ist, ließen sie doch insgesamt fünf Gelegenheiten ungenutzt. Trotz des knappen Sieges blieben aber auch die Südtessiner unter ihren Erwartungen, daher gab es keine Resultatsveränderungen mehr.

Der HC Davos wendet das Spiel im Mitteldrittel
Knapp 30 Minuten lang dominierte Genéve-Servette den dezimierten HC Davos und führten mit 2:0. Dann ließen die Gastgeber unverständlicherweise nach. Prompt nutzten die Bündner die Genfer Gleichgültigkeit aus und siegten am Ende und dank des Hattricks von Marc Wieser und einer Top-Leistung von Goalie Aeschlimann mit 5:4.

In den vergangenen Jahren waren die Duelle zwischen Genf und Davos ein Garant für ein Offensivspektakel. In dieser Partie traten die Davoser offensiv geschwächt, nur mit drei Blöcken und zwei Ausländer an. Sichere Werte wie Palushaj, Dino Wieser, Ambühl und Corvi fehlten und Verteidiger Nygren lief als Topscorer auf.

Zu Beginn der Partie widerspiegelte sich diese Ausangslage auf dem Papier und die offensiv starke Rhonestädter bauten sofort einen grossen Druck auf die Gäste aus dem Landwassertal auf. Schon in der 4. Minute erzielte Genfs Captain Noah Rod nach einer Pass-Stafette über Tanner Richard und Joel Vermin die 1:0 Führung. 15 Minuten dauerte es bis zum ersten Schuss aufs Gehäuse von Gauthier Descloux. Noch vor der ersten Pause doppelten die Genfer durch Henrik Tömmernes durch einen Direktschuss zum 2:0 nach.

Kurz nach Beginn des mittleren Abschnitts hätte Daniel Winnik beinahe das 3:0 erzielt. Nachdem die Servettien das Spiel weiter nach Belieben dominierten, fiel wie aus heiterem Himmel der Doppelschlag von Marc Wieser zum 2:2 Ausgleich. Beim zweiten Treffer von Wieser wurde er von Benjamin Baumgartner assistiert und die Davoser waren wieder im Spiel. Als eine Strafe gegen Tömmernes ablief, traf David Ullström zur 3:2-Führung für die Davoser Gäste. Die Genfer nun gefrustet, warfen alles in die Offensive, handelten sich aber noch vor der zweiten Pause das 2:4 ein.

Diese Wende lähmte die Genfer auch im letzten Drittel, konnten sie doch erst nach einigen Minuten wieder Druck aufbauen, welches dann in der 48. Minute mit dem 3:4 durch Omark Wirkung zeigte. Danach scheiterten die Gastgeber am Davoser Goalie Sandro Aeschlimann. Marc Wieser komplettierte in der 56. Minute seinen Hattrick mit dem 3:5. Der Anschlusstreffer von Eric Fehr kurz vor Spielende war nur noch Resultatskosmetik.

So kommt Davos angesichts der dünnen Personaldecke und der ersten Spielhälfte zu einem Überraschungssieg in Genf und tritt die lange Rückreise ins Bündnerland gestärkt an. Ein Wermutstropfen für die Gäste gab es aber dennoch, nach einem unglücklichen Sturz von Ullström zu Beginn des Schlussdrittels, kehrte er nicht mehr aufs Eis zurück.

Telegramm vom 9.2.2021:

Zug – Biel 4:5 (2:0, 2:1, 0:3, 0:0) n.P.
Tore: 6. Hofmann (Alatalo) 1:0. 10. Gross (Simion) 2:0. 22. Hofmann (Alatalo, Martschini/Powerplaytor) 3:0. 28. Zehnder (Shore, Geisser) 4:0. 36. Kreis (Cunti) 4:1. 50. Rajala (Hischier, Komarek/Powerplaytor) 4:2. 55. Brunner (Cunti) 4:3. 57. Pouliot (Fuchs, Fey) 4:4.
Penaltyschiessen: Thorell -, Komarek -; Kovar -, Rajala 0:1; Hofmann -, Kessler -; Diaz -, Rathgeb -; Klingberg.
Bemerkungen: Zug ohne Senteler, Thürkauf und Wüthrich (alle verletzt), Biel ohne Lindgren, Lüthi und Ulmer (alle verletzt).

SCL Tigers – Lugano 1:2 (0:1, 1:1, 0:0).
Tore: 5. Bürgler (Haussener, Wolf) 0:1. 26. Flavio Schmutz (Dostoinov, Lardi) 1:1. 38. Bodker (Arcobello) 1:2. .
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Blaser, Diem, Earl, Glauser, Kuonen, Melnalksnis, Neukom, Punnenovs und Salzgeber (alle verletzt), Lugano ohne Morini und Riva (beide verletzt).

Genève-Servette – Davos 4:5 (2:0, 0:4, 2:1).
Tore: 4. Rod (Richard) 1:0. 18. Tömmernes (Jacquemet) 2:0. 30. (29:02) Marc Wieser (Herzog) 2:1. 31. (30:42) Marc Wieser (Baumgartner, Nussbaumer) 2:2. 36. Ullström 2:3. 38. Stoop (Herzog) 2:4. 48. Omark (Winnik) 3:4. 56. Marc Wieser (Nussbaumer) 3:5. 59. Fehr (Jacquemet) 4:5 (ohne Torhüter).
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Fritsche, Manzato und Maurer (alle verletzt), Davos ohne Ambühl, Corvi (beide krank), Du Bois, Knak, Mayer, Meyer, Palushaj, Paschoud, Rubanik und Dino Wieser (alle verletzt).

Fribourg-Gottéron – Bern 4:1 (3:0, 0:1, 1:0)
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Brodin, Herren, Rossi und Stalberg (alle verletzt), Bern ohne Neuenschwander, Sterchi, Untersander, Zryd (alle krank), Berger, Brithén, Ruefenacht und Sciaroni (alle verletzt).

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