Zum ersten Mal seit Mitte Oktober konnten am 23.Dezember 2020 fünf Partien gespielt werden. Dabei zeichneten sich die österreichischen Spieler wie Wolf, Zwerger und Komarek durch wichtige Tore für ihre Teams aus.
Der EHC Biel holt in der
Partie gegen Genéve-Servette einen 2:0 Rückstand auf und drehen die
Partie zu ihren Gunsten.
Perfekter Start für Genéve dank des Doppelpacks von Tömerness
innerhalb von 18.Minuten. Dabei gerieten die Bieler 2:0 in Rücklage
und ihr Goalie Elien Paupe musste seinen Kasten räumen, Van
Pottelberghe übernahm und mit ihm überstanden die Seeländer eine
lange Phase von Unterzahlsituationen. In der 19.Minute fanden die
Gäste aus Biel dank dem 1:2 Anschlusstreffer des Österreichers
Komarek ins Spiel zurück. Komarek traf nach einem tollen Zuspiel
von Hügli im Powerplay und kam zu seinem dritten Treffer in seiner
5.Partie in der NLA. In der 22. Minute kamen die Seeländer zum 2:2
Ausgleich und übernahmen das die Regie, liessen nichts mehr
anbrennen und feierten am Ende den 4:2 Sieg gegen die
Rhonestädter.
Viel Glück für den EV
Zug
Die Innerschweizer hätten sich den Sieg gegen die SCL Tigers
beinahe selber vermiest. Die Zuger benötigte gegen Langnau fast 40
Minuten, um sich aus ihrer Lethargie zu befreien. Diaz, Zehnder im
Powerplay und Senteler trafen zu Beginn des letzten Drittels
inerhalb von vier Minuten für den EVZ und drehten das Spiel gegen
die Emmentaler. Zuvor führte das Schlusslicht der NLA nach den
Toren von Dostoinov und dem jungen Patrick Petrini in Überzahl
überraschend mit 2:0. Doch Simion machte für Lugano mit dem 4:2 in
der Schlussminute alles klar.
Der HC Lugano gewann auch
das dritte Tessiner Derby in dieser Saison.
Das Derby einen Tag vor Heiligabend war hart umkämpft, welches erst
in der Verlängerung die Entscheidung brachte. Es dauerte nur 29
Sekunden in der Overtime, als Tim Heed wie schon gegen Biel die
Partie entschied. In der regulären Spielzeit war es Bernd Wolf, der
bereits nach fünf Minuten den Führungstreffer für die Luganesi
erzielte. Ambri’s Novotny glich zu Beginn des zweiten Drittels in
Überzahl zum 1:1 aus. Wenig später brachte Fazzini die Bianconeri
ebenfalls im Powerplay wieder in Führung, bevor Dominic Zwerger
zwei Minuten später zum 2:2 ausglich.
Weihnachtsgeschenk
der Lakers für den HC Davos
Missglückter Start der Bündner am Obersee, 2:0 für die Rapperswiler
hiess es nach sechs Minuten. Doch der HC Davos vermochte sich im
Mitteldrittel zu steigern und erzielten in dem für die so wichtigen
Spiel innert 45 Sekunden den 2:2 Ausgleich. Auch danach blieb der
HCD am Drücker, während die Rapperswiler überfordert schienen und
sich dumme Fehler leisteten. Im Schlussdrittel aber kamen die
Gastgeber zum Ausgleich, doch es war der Davoser Sven Jung, der
kurz vor Spielende den 5:3 Sieg des HC Davos sicher stellte.
Knapper Gottéron-Sieg im
Romand-Derby gegen Lausanne
Lange Zeit sah es so aus, als ob sich beide Teams um einen
Weihnachtsbaum versammelt hätten. Dies änderte sich erst als Ryan
Gunderson die „Drachen“ in doppelter Überzahl in Führung brachte.
Danach kamen beide Teams besser in Schwung und hatten mehr Chancen.
Mit Hilfe von ein wenig Glück gelang Fribourg noch das Tor zum 3:0.
Bei den Lausannern hingegen mangelte es an der Chancenauswertung,
die beiden Treffer zum 2:3 kamen zu spät.
Resultate vom 23.12.2020
Zug – SCL Tigers 4:2 (0:1,
0:1, 4:0).
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Blaser, Diem,
Punnenovs, Schilt (alle verletzt) und Earl (aus familiären Gründen
abwesend)
Lugano – Ambri-Piotta 3:2
(1:0, 1:2, 0:0, 1:0) n.V.
Tore: 5. Wolf 1:0. 22. Novotny
(Flynn/Powerplaytor) 1:1. 25. Fazzini (Bertaggia,
Loeffel/Powerplaytor) 2:1. 27. Zwerger 2:2. 61. (60:29) Heed
(Bodker, Arcobello) 3:2.
Bemerkungen: Lugano ohne Antonietti, Suri (beide
krank), Matewa, Morini und Zurkirchen (alle verletzt), Ambri-Piotta
ohne Bianchi, Conz, D’Agostini, Zaccheo Dotti und Incir (alle
verletzt).
Genève-Servette – Biel 2:4
(2:1, 0:2, 0:1)
Tore: 4. Tömmernes (Damien Riat, Omark) 1:0. 11.
Tömmernes (Omark/Powerplaytor) 2:0. 19. Komarek (Hofer,
Rajala/Powerplaytor) 2:1. 22. Fuchs (Moser/Powerplaytor) 2:2. 38.
Lindbohm (Rajala) 2:3. 59. Hügli (Hofer) 2:4.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Le Coultre,
Maurer, Richard und Smons (alle verletzt), Biel ohne Brunner,
Gustafsson, Lüthi, Ulmer (alle verletzt) und Forster (krank).
Rapperswil-Jona Lakers –
Davos 3:5 (2:0, 0:3, 1:2)
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Payr
(verletzt), Davos ohne Du Bois, Kienzle, Paschoud, Rubanik und Dino
Wieser (alle verletzt).
Fribourg-Gottéron –
Lausanne 3:2 (0:0, 2:0, 1:2)
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Chavaillaz,
Furrer, Marchon (alle verletzt) und DiDomenico (überzähliger
Ausländer).
Glücklicher Sieg der Lions
gegen den Tabellenletzten Langnau
4:1 besiegten die ZSC
Lions die Tabellenletzten im Emmental dank einem Treffer in
Unterzahl im letzten Drittel. 50 Minuten lang konnten die SCL
Tigers erstaunlich gut mithalten. Als die Zürcher Christian Marti
und Johan Morant innert 67 Sekunden gleich sechs Strafminuten
kassierten, wäre die Überraschung für den Sieg der Tigers gegen den
Meisterschaftsfavoriten perfekt gewesen, vergaben aber ihre Chancen
geradezu fahrlässig
Telegramm vom 22.12.2020
SCL Tigers – ZSC Lions 1:4
(0:0, 0:0, 1:4)
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Blaser, Nolan Diem,
Kuonen (alle verletzt) und Zaetta (krank), Glauser verletzt
ausgeschieden. ZSC Lions ohne Blindenbacher (verletzt).
Starkes Lausanne besiegt die Rapperswil-Jona Lakers
Im dritten Auswärtsspiel in Serie
setzte es für die Rosenstädter trotz guter Leistung eine
3:5-Niederlage ab, obwohl die Rapperswiler ihre Haut sehr teuer
verkauften. Sie zeigten wenig Schwächen und hielten bis zur 48.
Minute ein Unentschieden. Den Treffer zum 3:4 von Hudon konnten sie
jedoch nicht mehr wettmachen, trotz vielen offesiven Nadelstichen,
welche sie den Gäste setzten.
Lausanne spielte die letzten Minuten geschickt herunter und 5
Sekunden vor Spielende fiel durch Denis Malgin noch ein Empty
Netter. Gestohlen hatte Lausanne den Sieg keinesfalls, auf der
anderen Seite brauchten sich die Lakers nicht zu verstecken, hatte
man doch lange dagegen gehalten und eine sehr gute Partie
gezeigt.
Zuger Sieg nach stark
gespielten fünf Minuten
Anders als die letzten Spiele in Zug zeigten sich die
Innerschweizer zu Beginn wenig dominant. Trotzdem reichte eine
Steigerung im 2.Drittel für den Sieg gegen Lugano, machte am Ende
den Unterschied aus und festigte den Ruf der Zuger als
Spitzenmannschaft.
Erst im Mitteldrittel hatten die Zentralschweizer das Spieldiktat
übernommen, doch es waren die Luganesi, welche den ersten Treffer
im Schlussdrittel erzielten. Morini traf für Lugano und verkürzte
auf 4:2 was jedoch nichts am Spielausgang änderte, da die Zuger
sofort wieder die Regie übernahmen. Den Deckel zu machte
Hofmann in der 55. Minute mit seinem 2. Treffer des Abends.
Biel im Aufwind, Komarek
mit Tor und Assist und gewinnen in der Overtime
Zehn Tage zuvor gastierten die Seeländer in Davos und der HCD das
Duell 3:2 für sich entschieden hatte. Die Bündner begannen das
dritte Aufeinandertreffen mit dem EHC Biel sehr forsch, gerieten
aber bei der ersten Chance des Gegners in Rückstand. Davos reagiert
sofort und lag bis zur ersten Pause mit 2:1 vorne und erhöhte kurz
vor Spielmitte gar auf ein 3:1. Biel jedoch gab nicht auf und fand
nach zwei Minuten ins Spiel zurück. Daraufhin lief die Partie nur
noch für die Gäste, der entscheidende Treffer der Bieler zum 4:3
fiel aus einem Konter heraus, war aber noch nicht die Entscheidung.
Biel rettete sich in die Verlängerung und setzte sich am Ende mit
5:4 durch.
Resultate vom 21.12.2020
Davos – Biel 4:5 (2:1, 1:2,
1:1, 0:1) n.V.
Tore: 11. Hügli (Komarek) 0:1. 15. Lindgren
(Palushaj) 1:1. 19. Lindgren 2:1. 29. (28:20) Guerra (Stoop) 3:1.
29. (28:37) Komarek (Hügli) 3:2. 31. Rajala (Pouliot, Fey) 3:3. 52.
Palushaj 4:3. 55. Cunti (Rathgeb) 4:4. 62. (61:47) Moser (Rajala)
4:5.
Bemerkungen: Davos ohne Du Bois, Kienzle, Rubanik
und Dino Wieser (alle verletzt), Biel ohne Brunner, Kreis, Lüthi,
Ulmer (alle verletzt) und Forster (krank).
Zug – Lugano 5:2 (1:1, 3:0,
1:1)
Tore: 9. Heed (Bödker/bei 5 gegen 3) 0:1. 17.
Alatalo (Martschini) 1:1. 21. (20:40) Hofmann (Genoni) 2:1. 33.
(32:38) Klingberg 3:1. 34. (33:01) Diaz (Thorell) 4:1. 45. Morini
(Bertaggia) 4:2. 56. Hofmann (Kovar) 5:2.
Bemerkungen: Lugano ohne Sannitz, Zurkirchen
(beide verletzt), Antonietti, Loeffel und Suri (alle krank).
Lausanne – Rapperswil-Jona
Lakers 5:3 (1:1, 1:1, 3:1)
Bemerkungen: Lausanne ohne Maillard (verletzt) und
Emmerton (überzähliger Ausländer), Rapperswil-Jona Lakers ohne Payr
(verletzt).
Pic: fodo.media/Harald Dostal









