Trotz der zuletzt gerissenen Siegesserie kann man bei den Moser Medical Graz99ers durchaus zufrieden auf die letzten Wochen blicken. Einen großen Anteil an einer bisher starken Saison hat Netminder Maxime Lagace.
Zwölf seiner Einsätze konnte 32-jährige Kanadier gewinnen und hält derzeit bei einem Gegentorschnitt von 1,98 und einer Fangquote von 92,2%. Nur David Kickert hat mit 1,44 GAA einen niedrigeren Schnitt, allerdings hat der Austro-Goalie auch neun Spiele weniger absolviert. Ähnliches Bild beim ligaweiten Vergleich der Fangquoten: Platz 1 für Kickert mit 94%, Platz 2 für Ferencvaros-Goalie Kristof Nagy mit 93%, aber auch der Ungar hat acht Spiele weniger in den Beinen aus der 99ers-Schlussmann.
Am Mittwoch mussten sich die Grazer vor heimischer Kulisse dem Topteam aus Laibach knapp geschlagen geben – mit 2:3 hatte man im Penaltyschießen schlussendlich das Nachsehen. „D as war ein gutes Spiel mit schönen Toren und harter Arbeit auf beiden Seiten. Und in einem Penaltyschießen weißt du vorher sowieso nie, was passiert. Laibach war am Ende das etwas glücklichere Team“, so Lagace gegenüber der „Kronen Zeitung„.
Lagace auf „höchstem Level“
Der Linksfänger steht derzeit in seiner dritten Saison außerhalb Nordamerikas und fühlt sich am Eis sichtlich wohl: „Aktuell spiele ich auf meinem höchsten Level und fühle mich auch großartig. Der tolle Support von allen tut richtig gut. Und meine Vorderleute blocken Abend für Abend so viele Schüsse – ich bin stolz auf die Schritte, die wir gemeinsam gemacht haben. Ich versuche einfach nur, meinen Job zu erledigen. Mein Selbstvertrauen ist hoch, ist genau dort, wo es sein soll.“
Heute wartet auf Lagace und die Moser Medical Graz99ers das dritte Saisonduell mit Hydro Fehervar AV19. Beide Teams konnten eine Partie für sich entscheiden. Am Sonntag wartet dann das Auswärtsspiel beim EC Red Bull Salzburg auf die Steirer.
Bild: Vanna Antonello





