International

U20-Headcoach Pinter nach bitterer WM-Enttäuschung: „Wir sind in alte Muster verfallen!“

Um den Aufstieg in die Top Division Realität werden zu lassen, hätte Österreichs U20 einen Sieg über Kasachstan benötigt, sowie Schützenhilfe von Slowenien gegen Norwegen. Nach der bitteren 4:5-Niederlage im abschließenden Spiel der 2026 IIHF U20-WM Division IA gegen den letztjährigen Absteiger aus der Top Division, ist der Traum geplatzt. Österreich beendet die WM dennoch mit einer Medaille, holt hinter Aufsteiger Norwegen und Kasachstan Bronze.

 

Head Coach Philipp Pinter:

„Wir hatten einen exzellenten Start. Die Jungs haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Sie haben Kasachstan gehörig unter Druck gesetzt. Nach dem ersten Drittel sind wir in schlechte Gewohnheiten verfallen, haben ein bisschen zu risikoreich gespielt, waren nicht mehr hart genug und haben so die Kasachen ins Spiel gelassen. Dann kommt der mentale Aspekt dazu, dass die Jungs nervös und verunsichert werden. Wir haben noch versucht das abzufangen, haben aber zwei Strafen genommen, die Kasachsten eiskalt ausgenutzt hat. Wir selbst hatten nicht das nötige Glück im Powerplay, haben einige Großchancen ausgelassen. Zum Schluss, bei 4:4, haben wir den Goalie ziehen müssen, weil wir alles versucht haben, um um Gold zu spielen. Silber hätten wir mit dem Unentschieden gehabt, aber wir wussten, dass wir drei volle Punkte brauchen. Die Enttäuschung ist riesig. Trotzdem haben die Jungs eine Medaille gewonnen und die haben sie sich verdient. Der gesamte Coaching Staff ist stolz, wie sie als Team zusammengerückt sind und Leistung gezeigt haben.“

 

U20 Eishockey-Weltmeisterschaft, Division IA
Kasachstan : Österreich – 5:4 (2:4|0:0|3:0)

Tore: 0:1 Waschnig (4.), 0:2 Kolarik (8./PP), 0:3 Schnabl (9./PP), 0:4 Oschgan (16./PP), 1:4 Sarkenov (18.), 2:4 Kroneyev (20.), 3:4 Charkasov (42.), 4:4 Shipilin (45.), 5:4 Korneyev (59.)

www.eishockey.at, Bild: Nik Bertoncelj

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