Die Moser Medical Graz99ers stehen kurz vor dem nächsten großen Saisonziel. Vor dem Auswärtsspiel bei den Vienna Capitals am heutigen Mittwoch ist klar: Red Bull Salzburg kann die Grazer nicht mehr überholen. Aus den verbleibenden drei Spielen fehlen rechnerisch nur noch zwei Punkte für das Ticket zur Champions Hockey League.
Der jüngste 4:2-Erfolg gegen den KAC, bei dem die 99ers im Schlussdrittel groß aufspielten, unterstrich einmal mehr die mentale Stärke der Mannschaft. Für Head Coach Dan Lacroix fühlten sich die letzten Partien bereits wie Playoffs an. Entscheidend sei der Glaube daran, Spiele auch nach Rückständen drehen zu können – eine Qualität, die in der entscheidenden Saisonphase besonders gefragt ist.
Ursprünglich hatte Lacroix die letzten neun Spiele in drei Dreier-Blöcke unterteilt und 21 Punkte als Ziel für Platz zwei ausgegeben. Dieses Soll ist nun in Reichweite, die Ausgangsposition ausgezeichnet. Personell bleibt das Lineup vorerst unverändert, Nick Swaney wird wohl am Wochenende sein Comeback feiern, mit Nick Bailen rechnet man zum Palyoff-Auftakt.
Trotz der komfortablen Tabellensituation bleibt der Fokus klar: Spiel für Spiel. Die Vienna Capitals seien gut strukturiert und stark gecoacht, warnt Lacroix – doch am Mindset seiner Mannschaft werde sich nichts ändern.
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