Mit bereits 37 Jahren hat Michael Raffl einiges erlebt. Doch heute wartet etwas ganz Neues auf den Kärntner: zum ersten Mal gastiert er bei seinem Jugendverein, dem EC iDM Wärmepumpen VSV.
Der Flügelstürmer verlief alle Jugendstationen bei den Draustädtern und debütierte 2005/06 im Aufgebot der Adler. Nach einer starken Saison 2010/11, in welcher er 55 Zähler einsammeln sollte, wagte Raffl den Sprung ins Ausland und stürmte danach zwei Jahre bei Leksands IF in der zweiten schwedischen Spielklasse.
Aus der Allsvenskan in die NHL
Auch dort wusste er zu überzeugen, die National Hockey League wurde auf den Austro-Crack aufmerksam. 2013/14 debütierte Raffl für die Philadelphia Flyers, im Jahr darauf sollte er starke 21 Tore für das Team aus dem US-Bundestaat Pennsylvania erzielen. Neun Spielzeiten verbrachte Raffl in der besten Liga der Welt und lief neben Philadelphia auch noch für Washington und Dallas auf. 170 Punkte konnte der Linksschütze einsammeln. Seit 2022 spielt Raffl wieder in Europa, im vergangenen Sommer folgte der Wechsel in die win2day ICE Hockey League. Aber nicht zum VSV, sondern nach Salzburg, wo er mit seinem Bruder auf Titeljagd geht.
Rückkehr in die Heimat
Für Michael Raffl ist das heutige Duell gegen Villach das erste Spiel, welches er in seiner Heimatstadt, gegen seinen Jugendclub bestreiten wird. Der Routinier gegenüber der „Kronen Zeitung„: „Das war immer mein zweites Zuhause, der Geruch ist immer noch der gleiche – ich habe so viele schöne Erinnerungen.“ Eine weniger schöne Erinnerung gibt es allerdings doch, nämlich aus Bruder Thomas mit den Bullen zum ersten Mal mit Salzburg gastierte: „Das war immer mein zweites Zuhause, der Geruch ist immer noch der gleiche – ich habe so viele schöne Erinnerungen.“
22 Spiele bestritt der Flügelstürmer in der aktuellen Saison und hält bei neun Toren und 13 Vorlagen. Damit ist er auch Salzburgs bester Punktesammler. Dennoch will es bei den Mozartstädtern nicht wirklich laufen, doch man will weiter kämpfen: „Wenn du dich aus solchen schlechten Phasen rauskämpfst, bist du in den Play-offs umso stärker.“ Nun folgt das zweite Saisonduell gegen Villach. Im ersten wurde der Kärntner wegen eines üblen Checks sogar vorzeitig in die Kabine geschickt – für Zündstoff ist also gesorgt: „Wenn Salzburg auf Villach trifft, geht es immer heiß her.“
Bild: EC Red Bull Salzburg






