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NHL

NHL: Ist Minnesota Wild-Rookie Kirill Kaprizov die Calder Memorial Trophy noch zu nehmen?

Viel wurde über den „impact“, welchen Kirill Kaprizov auf NHL-Ebene haben könnte, philosophiert. 16 Spiele hat der russische Nachwuchs-Superstar absolviert und konnte auf allen Ebenen überzeugen. Die „Calder Memorial Trophy“ dürfte ihm wohl nicht zu nehmen sein, oder doch?

2015 wurde Kaprizov von den Minnesota Wild getradet – nicht weniger als sechs Jahre musste man warten, ehe man den Scorer im Dress der US-Amerikaner sah. Ein Fakt, der seiner Entwicklung, im Nachhinein betrachtet, nur guttat.

Nach 16 Spielen hält der Flügelstürmer bei vier Toren und elf Vorlagen und führt neben dem Wild-internen Scoring-Wertung auch das Rookie-Scoringrace an. Kaprizov wird als ein wichtiger Eckpfeiler einer erfolgreichen Wild-Zukunft angesehen. Zusammen mit Austro-Export Marco Rossi soll er für erfolgreichere Zeiten in den Twin-Cities sorgen.

Durch seine starken Auftritte gilt der 293fache KHLer als Favorit auf den Gewinn der „Calder Memorial Trophy“, die an den besten Rookie vergeben wird. Elias Pettersson war der letzte Europäer, dem diese Ehre 2019 zuteilwurde, der letzte russische Crack war Artemi Panarin im Jahr 2016. Insgesamt ging diese begehrte Hardware an sechs russische Spieler, nicht weniger als 60-mal wurde sie an kanadische Cracks verliehen.

Neben dem 23-jährigen Kaprizov drängen sich aber auch noch andere Rookies in den Vordergrund. Allen voran der Deutsche Tim Stützle, der Schweizer Pius Suter, der sich im Trikot der Chicago Blackhawks schon über einen Hattrick freuen durfte, oder auch Stützles Teamkollege bei den Ottawa Senators, Josh Norris.

Diese vier Cracks führen auch die Rookie-Scoringwertung an: Kaprizov liegt mit seinen 15 Punkten auf Rang 1, dahinter folgen Norris (12), Suter (11) und Stützle (10). Bemerkenswert: dahinter finden sich mit Philipp Kurashev und Nils Höglander zwei weitere Europäer. Liefert Kaprizov weiterhin auf diesem hohen Niveau ab, dürfte ihm aber die „Calder“ nicht zu nehmen sein. Potenzielle „darkhorses“ sind wohl LA Kings Stürmer Gabriel Vilardi oder New Jersey Devils Verteidiger Ty Smith.

www.hockey-news.info , www.youtube.com , Bild: Андрей Чудаев – http://a-chudaev.livejournal.com/13252.html (CC BY-SA 3.0)

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