Das Kellerduell zwischen dem EHC Kloten (12) und dem HC Ambri-Piotta (11) endet zugunsten der Leventiner mit 1:2 nach Penaltyschiessen. Somit beginnt für Kloten das neue Jahr mit den alten Problemen. Spengler-Cup Gewinner D’Agostini (Team Canada) erzielte den einzigen Treffer im Penalyschießen.
In der schwachen Partie spielte Kloten sowie auch Ambri unter dem Niveau eines NLA-Spieles. Weder neue Impulse noch frischen Schwung war unter beiden schwächsten Teams der NLA auszumachen.
Für die Flughafenstädter kam der kürzlich verpflichtete und langersehnte 4. Ausländer Spencer Abbott zu seinem ersten Einsatz und bildete mit Schlagenhauf und Grassi die dritte Sturmformation, zudem kehrte der langzeitverletzte René Back zurück, dafür fehlte sein Verteidigerkollege Stoop krankheitshalber. Beim HC Ambri-Piotta kehrte Söldner Plastino zurück.
Entschlossen starteten die beiden Mannschaft in die Partie. Kloten etwas gar zu ungestüm, deshalb waren ihre Zuspiele öfters zu ungenau und der Spielaufbau zu holprig, zudem muss sich der neue Kloten-Kanadier erst noch an das grössere Spielfeld gewöhnen. Trotz leichter Vorteile der Zürcher Unterländer, war es Ambri, welches zum ersten Treffer der Partie kam. Kloten wurde bei einem schnellen Konter der Leventiner überlaufen und lag mit 0:1 in Rücklage. Ein darauffolgendes Powerplay vermochte Kloten nicht nutzen, doch auch Ambri konnte eine 2 plus 10 Minuten Strafe gegen Kloten nicht verwerten.
Auch hatten die Flughafenstädter
grosse Mühe mit dem konsequenten Forechecking der Nordtessiner,
ihre Abspielfehler im Mitteldrittel erhöht und in den
Überzahlsituationen brachte man nichts Gescheites zusammen. Je
länger die Partie dauerte, umso mehr sank die Qualität.
Das Schlussdrittel begann mit einer zweiten Strafe gegen Kloten
wegen eines unkorrektem Spielerwechsels. Doch in der 51. Minute
führte ein schnörkellos vorgetragener Angriff des EHC Kloten durch
die dritte Sturmformation Abbott, Schlagenhauf und Grassi zum
Ausgleich, wobei Abbott bei seinem ersten Auftritt auf Schweizer
Eis den ersten Treffer erzielte. Tore fielen keine mehr und auch
die Overtime brachte keine Entscheidung, welche im Penaltyschiessen
entschieden werden musste und zugunsten der Gäste aus der Leventina
ausfiel.
6:1 Kanterniederlage des HC
Lugano auswsärts im Hallenstadion
Hans Kossmann als neuer ZSC-Coach bis Saisonende. erlebte einen
Traumstart. Außerdem erzielten die Lions mit dem 6:1 gegen Lugano
den höchsten Sieg dieser laufenden Meisterschaft seit dem
deutlichen Heimerfolg gegen Ambri-Piotta vom 9. Oktober. Die
Stadtzürcher waren dreimal in Überzahl erfolgreich und zogen gegen
die passiven Bianconeri im mittleren Abschnitt mit 4:0 davon.
Lugano’s Ex-Topscorer Frederik Pettersson leitete den Sieg der Lions ein, indem er das 1:0 von Jérôme Bachofner einleitete, das 2:0 gleich selber schoss und somit sein 18. Saisontor in dieser Meisterschaft für den ZSC erzielte.
Die inzwischen frustierten Luganesi kassierten bis zum Ende des 2. Drittels noch fünf weitere Zweiminuten-Strafen, wobei Wick im zweiten Powerplay zum 3:0 der Zürcher einschoss und Schäppi kurz danach vorentscheidend auf 4:0 erhöhte. Erst in der 49. Minute und viel zu spät erfolgte eine Reaktion der Bianconeri, indem Sanguinetti mit seinem Treffer dem ZSC-Keeper Flüeler den Shutout vermieste. Für die Tore zum 5:1 und 6:1 der Lions zeigten sich Geering und Chris Baltisberger, beide im Powerplay, verantwortlich. Trotz des hohen Sieges mussten die Lions einen kleinen Dämpfer hinnehmen, Lauri Korpikoski erlitt laut einer Mitteilung der ZSC Lions eine Hirnerschütterung und dürfte vorerst ausfallen.
Weitere Begegnungen:
Keine Spengler-Cup
Müdigkeit beim HC Davos
Bisher keine Spengler-Cup Müdigkeitserscheinungen zeigte der HC
Davos, welcher in einem spannenden Spitzenkampf den Leader SC Bern
mit 4:1 düpierte. Dem Berner Schwerwey gelang die frühe 0:1 Führung
des SCB, doch Marc Wieser leitete nach dem 0:1-Rückstand durch
seine zwei Tore den Sieg der erstaunlich frisch wirkenden Davoser
ein indem er per Penalty zum 1:1 ausglich und sein Team 14 Sekunden
vor der ersten Pause 2:1 in Front brachte. Andres Ambühl erzielte
in der 38. Minute backhand und im Sitzen auf 3-1 und Johansson das
4:1 mit dem Schuss ins leere Tor.
Biel weiter auf dem
Vormarsch
Biel weiter im Vormarsch und feierte mit dem 2:0 Sieg gegen
Fribourg-Gottéron den vierten Sieg in Folge. Der stark spielende
Bieler Goalie Hiller benötigte für seinen 2. Shutout der aktuellen
Saison 33 Paraden. Den 2:0 Sieg stellten Beat Forster und Robbie
Earl mit ihren Toren sicher.
Genf effizient, Langnau
harmlos
Trotz insgesamt neun verletzte Spieler bezwang Genève-Servette die
SCL Tigers nit 4:2 und bestätigten damit den sportlichen
Aufwärtstrend. Bis zum entscheidenden 4:1 konnten die Tigers
einigermassen mithalten, doch die Genfer effizienter als die
Langnauer fügten ihnen die vierte Niederlage hintereinander zu
Erfolgreicher Start vor
eigenem Publikum ins neue Jahr für den EV Zug, welcher gegen
Lausanne antreten musste
Je ein Doppelschlag im 2.und im 3.Drittel der Innerschweizer machte
die Differenz aus auf dem Weg zum 6:3-Erfolg gegen Lausanne. Der
Sieg wurde in der 35.Minute per Penalty von Lino Martschini und
Viktor Stalberg in der 35. Minute in die richtige Spur geleitet und
aus dem 2:2 ein 4:2-Sieg gemacht.
Telegramm vom 2.1.2018
EHC Kloten – HC
Ambrì-Piotta 1:2 (0:1, 0:0, 0:1; 0:0) n.P.
Tore: 08:20 Müller (Trisconi) 0:1; 50:50 Abbott
(Grassi, Schlagenhauf) 1:1. Penaltyschiessen: Schlagenhauf -;
Lhotak -; Praplan -; Kubalik -; Abbott -; D’Agostini 0:1;
Hollenstein -; Müller -; Kellenberger -.
Bemerkungen: Kloten ohne Lemm, Bieber, Bircher und
Weber (alle verletzt) sowie Egli (U-20 Nati) und Stoop (krank);
Ambrì ohne Stucki, Emmerton, Pinana und Guggisberg (alle verletzt)
sowie Monnet und Trunz (beide überzählig)
ZSC Lions – Lugano 6:1
(0:0, 4:0, 2:1)
Tore: 22. Bachofner (Pettersson) 1:0. 25.
Pettersson (Pestoni, Seger) 2:0. 32. Wick (Künzle/Ausschluss
Bürgler) 3:0. 37. Schäppi (Guerra) 4:0. 49. Sanguinetti
(Brunner/Ausschluss Karrer) 4:1. 57. Geering (Ausschluss Lapierre)
5:1. 59. Chris Baltisberger (Geering, Pettersson/Ausschluss
Vauclair) 6:1.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher,
Nilsson, Sjögren, Kenins und Marti (alle verletzt), Pelletier
(überzähliger Ausländer) sowie Miranda (U20-WM), Lugano ohne
Furrer, Ulmer (beide verletzt), Reuille (überzählig) sowie Elia
(beide U20-WM). – Mathias Seger (40) für 1000.
National-League-Spiel für die ZSC Lions geehrt (total 1141 Spiele).
– 2. Ronchetti verletzt ausgeschieden.
Davos – Bern 4:1 (2:1, 1:0,
1:0)
Zug – Lausanne 6:3 (2:0, 2:2, 2:1)
Genève-Servette – SCL Tigers 4:2 (2:0, 1:1, 1:1)
Biel – Fribourg-Gottéron 2:0 (2:0, 0:0, 0:0)









