Für die österreichische Eishockey-Nationalmannschaft geht es ab morgen beim Deutschland Cup zur Sache. Teamchef Roger Bader muss beim Einladungsturnier auf einige Cracks verzichten .
Ab dem morgigen Donnerstag duelliert sich die ÖEHV-Auswahl beim Deutschland Cup mit Gastgeber Deutschland, Dänemark und der Slowakei. Für Roger Bader ist dabei ein Ziel klar im Fokus: „Wir wollen uns gut präsentieren und zeigen, dass wir fähig sind, ein gutes Eishockey zu spielen.“, so der Schweizer gegenüber der Kleinen Zeitung.
Beim 4-Nationenturnier werden auch WM-Kandidaten unter die Lupe genommen. Durch die zehn Absagen kommen auch Spieler zum Zug, die sonst womöglich nicht zu 100% auf dem Radar gewesen wären. Für den Schweizer ist vor allem wichtig, dass es gegen arrivierte A-Nationen geht, denn nur durch viele Spiele gegen solche Teams könne man auch das eigene Niveau steigern.
Unter den Absagen finden sich nicht weniger als acht Cracks, die verletzungsbedingt nicht zum Team reisen konnten – wie in etwa Lukas Haudum. Zwei VSV-Spieler sind aus privaten Gründen nicht mit dabei – so etwas sei aber nichts Außergewöhnliches.
Seit 2017 ist Bader im ÖEHV-Teamchef-Sessel – auf die Frage, woher er die Energie nimmt, antwortete der 59-jährige Winterthurer: „Das ist mein Beruf und das ist meine Leidenschaft. Als Teamchef verstehe ich meinen Job so, mich für die Anliegen des Nationalteams einzusetzen. Und ich kämpfe dafür, um die Bedingungen zu verbessern.“ Angetrieben wird Bader vom Ziel, Österreich als A-Nation zu etablieren.
hockey-news.info , Bild: OeEHV-Agentur-DIENER-Eva-Manhart






