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ÖEHV-Stürmer Baumgartner: „Zum Schluss ist uns die Luft ausgegangen.“

Die Weltmeisterschaft ist für Österreich nun seit ein paar Tagen zu Ende gegangen. Auch wenn man am Ende eine Niederlage gegen Großbritannien einstecken musste, so war es ein großartiges Turnier. Eine immer wichtiger werdende Stütze war dabei auch Benjamin Baumgartner.

Jeder Eishockeyfan in Österreich wird von nun an mit Benjamin Baumgartner das Siegestor gegen Finnland 0,2 Sekunden vor Ende des Spiels in Verbindung bringen. Aber das ganze Turnier hat, mit wenigen Ausnahmen, großen Spaß gemacht. Das bestätigt Baumgartner auch gegenüber der „Kronen Zeitung“: „Es war sensationell, jeder hat einfach alles gegeben.“

Baumgartner war zum ersten Mal bei einer WM dabei, da er davor immer von Verletzungen geplagt war. Der Einstand hätte auch nicht besser laufen können. Er erzielte dabei nicht nur das Tor gegen Finnland, sondern leitete mit dem Treffer zum 2:6 gegen Kanada auch die furiose Aufholjagd gegen die Ahornblätter ein. Auch dieses Spiel wird man nicht so schnell vergessen: „Unbeschreiblich, wir wissen selbst nicht genau, wie wir das geschafft haben. Es war schön anzusehen, dass wir auch Kanada nervös machen können.“

Einziger Wehrmutstropfen bleibt natürlich die Niederlage gegen Großbritannien und damit die verpasste Chance auf ein Viertelfinale gegen Schweden: „um Schluss ist uns etwas die Luft ausgegangen, den Klassenerhalt haben wir aber sensationell gemeistert.“

Für Baumgartner selbst geht somit eine erfolgreiche Saison zu Ende. Der 24-jährige machte bei seinem Club dem SC Bern einen großen Sprung, stürmte meist in Reihe 1 und erzielte im Grunddurchgang satte 31 Punkte in 50 Spielen. Der von den New Jersey Devils gedraftete Baumgartner hat in Bern noch Vertrag bis zur Saison 2025/26.

Der Stürmer wird sich nun in der Schweiz auf die kommende Saison vorbereiten, ob es auch für den Sprung nach Nordamerika reichen wird, ist noch nicht klar: „Nach der WM gab’s keinen Kontakt.“ Aber mit Leistungen wie diesen, wird er wohl mehr und mehr Aufmerksamkeit erzeugen. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es bereits im August, beim Qualifikationsturnier für die Olympiade in Bratislava.

www.hockey-news.info, Bild: ÖEHV/Bernd Stefan

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