Für Red Bull Salzburg ist die Saison vorzeitig und auf schmerzhafte Weise zu Ende gegangen. Der amtierende Meister musste sich im Playoff-Viertelfinale überraschend deutlich dem Außenseiter HC Pustertal geschlagen geben. Mit einem klaren 0:4 in der Best-of-Seven-Serie wurden die Salzburger „gesweept“ und in den Urlaub geschickt.
Besonders bitter: Alle vier Partien gingen nur mit einem Tor Unterschied verloren. Dennoch fand Salzburg kein Mittel gegen die diszipliniert auftretenden „Wölfe“.
Nach dem entscheidenden Spiel zeigte sich Salzburg-Coach Manny Viveiros tief enttäuscht, wie „Sportnews“ berichtet: „Es war knapp. Mit etwas Glück hätten wir mehr Tore schießen können. Aber wir sind enttäuscht – es tut wirklich sehr weh.“
Trotz des klaren Ergebnisses (4:0 in der Serie) bewies der austro-kanadische Trainer Größe und gratulierte dem Gegner: „Gratulation an den HC Pustertal, sie haben sehr clever gespielt. Sie waren die bessere Mannschaft in dieser Serie. Wir haben Tore hergeschenkt, Pustertal nicht – das war der Unterschied.“
Salzburg hatte bereits in der Regular Season nicht die gewohnte Dominanz gezeigt, konnte sich jedoch vor den Playoffs stabilisieren. Umso größer ist nun die Enttäuschung über das frühe Aus. Viveiros stellte sich nach der Niederlage selbstkritisch: „Wir sind selbst schuld.“
Für den Serienmeister endet eine Saison, die mit großen Erwartungen begonnen hatte, in einer herben Enttäuschung. Der HC Pustertal hingegen sorgt mit dem Sweep für die bislang größte Überraschung der diesjährigen Playoffs.
Bild: EC Red Bull Salzburg









