Die Sabres St. Pölten haben sich beim win2day Austrian Women’s Hockey League Final-4 presented by Kronen Zeitung den Premierentitel gesichert. Das Team aus Niederösterreich setzte sich in einem packenden und intensiven Finale mit 5:2 gegen die KSV Highlanders durch. Im Spiel um Bronze holten sich die Lakers Kärnten einen 4:2-Erfolg gegen die EC Graz99ers Huskies. Zur MVP des Finalturniers wurde Hannah Tait gewählt, die dem Finale mit zwei Toren und zwei Assists ihren Stempel aufdrückte.
Insgesamt rund 1.000 Fans besuchten am Freitag und Samstag die Linz AG Eisarena, um die Premiere des win2day Austrian Women’s Hockey League Final-4 live zu verfolgen, das zudem umfassend auf ORF Sport+ übertragen wurde. Neben mitreißenden Showacts, darunter die Single-Präsentation von Virginia Ernst, sorgten vor allem die Spielerinnen auf dem Eis für begeisternde Momente.
Sabres setzen sich im
emotionalen Finale durch
In einem emotional geführten
Endspiel des win2day AWHL Final-4 holten sich die Sabres St. Pölten
mit einem 5:2-Erfolg gegen die KSV Highlanders den Premierentitel.
Angeführt von einer herausragenden Hannah Tait, die im ersten
Drittel doppelt traf, erwischten die Sabres einen perfekten Start
und gingen mit einer 2:0-Führung in den Mittelabschnitt. Dort
erhöhten die Niederösterreicherinnen schnell: Katharina Killius
traf in der 24. Minute zum 3:0. Nur drei Minuten später erzielte
Emma McKnight mit ihrem dritten Turniertreffer das vermeintlich
vorentscheidende 4:0.
Im Schlussabschnitt kämpften sich die Highlanders jedoch noch einmal heran: Vanessa Picka erzielte in der 44. Minute das 1:4, ehe Nikola Rumanova knapp drei Minuten später sogar auf 2:4 verkürzte und damit wieder Hoffnung für ihr Team weckte. Doch die Sabres ließen nichts mehr anbrennen, und Anna Billa sorgte mit einem Empty-Net-Tor in der 59. Minute für den Endstand von 5:2. Hannah Tait wurde schließlich dank ihrer starken Gesamtleistung (zwei Tore, drei Assists) zur MVP des Turniers gekürt.
Lakers Kärnten sichern sich
Bronze nach spannender Partie
Im Spiel um die
Bronzemedaille setzten sich zuvor die Lakers Kärnten nach mehreren
Führungswechseln mit 4:2 gegen die EC Graz99ers Huskies durch. Nach
einem torlosen, aber umkämpften Auftaktdrittel gingen die Lakers
durch Isabelle Hardy in Führung. Shelby Bailen gelang jedoch nur
vier Minuten später der Ausgleich in Überzahl. Beflügelt vom
Treffer erhöhten die Steirerinnen den Druck und erzielten zu Beginn
des Schlussabschnitts durch Bara Kafkova sogar die Führung.
Doch die Lakers zeigten großen Kampfgeist und meldeten sich eindrucksvoll zurück: Adele Vavrova gelang in der 52. Minute der Ausgleich, ehe Christina Schusser in der 54. Minute die erneute Führung für Kärnten erzielte. Carolyn Whitney stellte schließlich mit einem Empty-Net-Tor den 4:2-Endstand her. Zur Spielerin des Spiels auf Seiten der Lakers wurde Torfrau Anja Adamitsch gewählt.
Mitreißendes Rahmenprogramm
rundete Premiere ab
Bereits zur Mittagszeit wurde der
Finaltag des Final-4 mit dem Para-Hockey-Day eröffnet.
Interessierte bekamen die Gelegenheit, Para-Schlitten – sogenannte
„Sledges“ – nicht nur zu sehen, sondern auch selbst auszuprobieren.
„Wir sind dankbar, dass wir im Rahmen des Final-4-Turniers die
Möglichkeit hatten, unseren Sport einem breiten Publikum zu
präsentieren. Wir machen kleine Schritte, sind aber auf einem guten
Weg, Para-Eishockey in Österreich zu etablieren und freuen uns
jederzeit über neue Spielerinnen und Spieler“, so
Para-Eishockey-Teammanager Libor Fischer. David Zimmermann von
Gamechanger Hockey übergab im Anschluss feierlich einen Schlitten
als Spende.
Für das musikalische Highlight der Veranstaltung sorgte Virginia Ernst. Unterstützt durch eine beeindruckende Performance des ASKÖ Linz Eiskunstlauf präsentierte die Singer-Songwriterin und ehemalige Profi-Eishockeyspielerin ihre neue Single „Hallo“.
ice.hockey.at Pic: ICEHL






