Beim deutschen Eishockey-Zweitligisten Bietigheim Steelers kommt es mitten in der entscheidenden Saisonphase zu einem drastischen Schritt: Head Coach Alexander Dück wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. Die Entscheidung fiel nur einen Tag vor dem sechsten Halbfinalspiel gegen die Kassel Huskies.
Hintergrund: Vorwürfe und Strafbefehl
Grund für die Maßnahme ist ein Strafbefehl, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft erlassen wurde. Gegen Dück stehen Vorwürfe der sexuellen Belästigung im Raum. Bereits im März 2025 sollen zwei Geschädigte Anzeige erstattet haben.
Die Ermittlungen wurden von der Staatsanwaltschaft bestätigt, nun folgte der nächste juristische Schritt. Nach Bekanntwerden dieser neuen Entwicklung reagierte der Verein umgehend.
Verein zieht klare Konsequenzen
Die Steelers betonten in einer offiziellen Mitteilung, dass man die Vorwürfe von Anfang an ernst genommen habe. Ein „sicheres und respektvolles Umfeld“ habe oberste Priorität.
In Abstimmung mit Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Gesellschaftern wurde daher entschieden, Dück sofort von seinen Aufgaben zu entbinden.
Neuer Mann an der Bande
Sportlich steht das Team nun vor einer großen Herausforderung: Mitten in der Playoff-Serie übernimmt Co-Trainer Boris Blank vorerst die Rolle des Head Coaches.
Die Situation ist brisant: Bietigheim liegt in der Serie mit 2:3 zurück und steht im nächsten Spiel bereits unter Druck.









