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Strittige Szene: Aberkanntes VSV-Tor lässt die Wogen hochgehen!

Ein hitziges Kärntner Derby zwischen dem VSV und dem KAC endete am Freitagabend mit einem 3:2-Erfolg für die Rotjacken. Doch lange nach der Schlusssirene stand weniger das Ergebnis als vielmehr eine strittige Schiedsrichterentscheidung im Mittelpunkt.

In der 45. Spielminute, beim Stand von 1:1, ereignete sich jene Szene, die die Villacher Stadthalle zum Brodeln brachte. In Unterzahl stibitzte VSV-Stürmer Felix Maxa dem KAC-Angreifer From an der rechten Halfwall den Puck und zog sofort mit einem Handgelenksschuss ab. KAC-Torhüter Sebastian Dahm konnte den Schuss zwar parieren, den Puck jedoch nicht festmachen. Dieser kullerte frei vor den Dänen herum.

Schiedsrichter Ladislav Smetana, der hinter Dahm positioniert war und den Puck offenbar aus seiner Perspektive nicht sehen konnte, pfiff die Situation jedoch ab. Maxa reagierte am schnellsten, schob den Rebound ins Tor und jubelte über das vermeintliche 2:1 für die Adler. Doch der Jubel währte nur Sekunden: Smetana entschied sofort auf No Goal.

Was folgte, war lautstarker Protest von den Rängen und große Ratlosigkeit auf dem Eis. Brisant dabei: Es wurde nie klar kommuniziert, was genau beim Videostudium überprüft wurde. Nach der Review kehrte Smetana zurück aufs Eis und erklärte lediglich knapp: „The call on the ice stands. No Goal.“ Eine Begründung blieb aus, das Rätselraten in Villach war perfekt.

Der KAC nutzte die emotionale Unruhe wenig später eiskalt aus. Simeon Schwinger brachte die Rotjacken mit 2:1 in Führung. Zwar gelang VSV-Verteidiger Lindner im Powerplay noch der Ausgleich, doch kurz vor Schluss sorgte Jan Muršak mit seinem Treffer für die endgültige Entscheidung zugunsten des KAC.

 

Bild: VSV/STEFAN

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