HC Innsbruck 'Die Haie'

Umbau: Acht Legionäre verlassen den HC Innsbruck!

Nach zwei enttäuschenden Spielzeiten zieht der Innsbrucker Haie-Boss Günther Hanschitz einen klaren Schlussstrich unter die Vergangenheit.

Ziel für die kommende Saison in der ICE Hockey League ist nicht mehr das Tabellenende, sondern zumindest der Kampf um die Plätze sieben bis zehn und damit die Qualifikation für das Pre-Playoff. Hanschitz gegenüber der „Kronen Zeitung„: „Die Top sechs sind für uns unerreichbar.“

Erneut wird kräftig umgebaut

Um diesen Umschwung zu schaffen, wird der Kader kräftig umgebaut: Acht von elf Legionären verlassen den Klub. Lediglich Verteidiger Patrick Kudla, sowie die Stürmer Steven Owre und Sebastian Benker bleiben an Bord. Trotz begrenztem Budget soll die Qualität der Imports insgesamt steigen. Cheftrainer Ryan Kinasewich steht dabei vor der Herausforderung, treffsichere Verstärkungen zu finden.

Finanziell bleibt der Spielraum eng, weshalb die Haie im Wettbieten um österreichische Topstars nicht mitmischen können. Umso mehr setzt man künftig auf einheimische Spieler und die Weiterentwicklung des eigenen Kaders. „In der jetzigen Wirtschaftslage sind wir froh, den Stand halten zu können“, so der HCI-Boss.

Die Saison endete für Innsbruck nach der 1:4-Niederlage beim Titelverteidiger EC Red Bull Salzburg. Einige Akteure sind bereits weitergezogen: Stürmer Marcel Witting kehrte für die Playoffs zum EC KAC zurück, während Benjamin Corbeil zu den Eispiraten Crimmitschau (DEL2) wechselte. Weitere Personalbewegungen sind noch möglich.

Bild: HCI / PAPA Productions

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