Nach dem enttäuschenden Saisonaus im Viertelfinale gegen die Graz99ers – der VSV verabschiedete sich mit einem klaren Sweep – richtet sich der Blick in Villach bereits auf die kommende Spielzeit. Dabei scheint eines deutlich: Ein bestehender Vertrag ist beim VSV offenbar kein Garant für einen Platz im Kader der nächsten Saison.
General Manager Martin Winkler fand nach dem Aus klare Worte und kündigte einen konsequenten Kurs an. „Es ist offen kommuniziert, was wir erwarten. Die Spieler müssen sich überlegen, ob sie den Weg mitgehen. Sonst können wir Verträge auch auflösen“, stellte er unmissverständlich gegenüber der „Kleinen Zeitung“ klar.
Diese Aussagen deuten darauf hin, dass beim VSV ein Umbruch bevorstehen könnte. Nach der klaren Niederlage gegen die Graz99ers ist die sportliche Führung offenbar nicht bereit, den Status quo zu akzeptieren. Vielmehr sollen Spieler künftig noch stärker in die Pflicht genommen werden – unabhängig von ihrer aktuellen Vertragssituation.
In den kommenden Wochen dürften daher die ersten Kaderentscheidungen fallen. Wer nicht bereit ist, den eingeschlagenen Weg mit Headcoach Pierre Allard mitzugehen, könnte den Klub trotz laufenden Vertrags verlassen.
Bild: VSV/STEFAN
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