Der Villacher SV steht im Viertelfinale der ICE Hockey League mit dem Rücken zur Wand. Nach drei Niederlagen gegen die Moser Medical Graz99ers liegen die Kärntner in der Serie 0:3 zurück und müssen heute vor heimischem Publikum gewinnen, um noch eine Chance auf ein Spiel fünf zu haben.
Philipp Lindner, inzwischen durch die Verletzung von Alex Rauchenwald Kapitän des VSV, gibt sich gegenüber der „Kleinen Zeitung“ kämpferisch und appelliert an den Zusammenhalt der Mannschaft: „Wir müssen einfach viel mehr Verkehr vor dem gegnerischen Tor haben, Goalie Maxime Lagace die Sicht nehmen. Wenn wir es schaffen, die Grazer Verteidiger über längere Zeit unter Druck zu setzen, ist der so wichtige Sieg auch möglich.“
Lindner weiß genau, woran es in den bisherigen Duellen mangelte: „Wir haben den 99ers in jedem Spiel immer ein paar Minuten Luft gegeben, und genau das haben sie auch ausgenützt. Jetzt heißt es über 60 Minuten konstant zu spielen. Gemeinsam, wenn jeder an einem Strang zieht, können wir es auch schaffen und ein Spiel fünf erzwingen.“
Vor heimischer Kulisse ist für den VSV also ein echter Kraftakt gefragt.
Bild: VSV/STEFAN









