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VSV-Trainerlegende Greg Holst: „Der VSV muss härter arbeiten!“

Der letzte große Lauf des VSV im Kärntner Derby gegen den KAC liegt bereits lange zurück. Unter Trainer Greg Holst und Klubchef Giuseppe Mion feierten die Adler nicht nur in der Saison 2005/06 ihren bislang letzten Meistertitel, sondern dominierten auch die Duelle mit dem Erzrivalen eindrucksvoll. Zwischen Februar 2005 und Februar 2007 gewann der VSV unglaubliche 17 Derbys in Folge.

Einen kleineren Erfolgslauf gab es zuletzt unter Trainer Hannu Järvenpää, als Villach zwischen Dezember 2013 und Oktober 2015 sechs Derby-Siege am Stück einfuhr. Seitdem wartet Blau-Weiß jedoch vergeblich auf zwei Derby-Erfolge in Serie – mittlerweile seit elf Jahren. Auch in der laufenden Saison entschied der KAC zwei der bisherigen drei Duelle für sich.

Schwache Legionäre, wenig heimische Cracks

Meistertrainer Greg Holst sieht mehrere Gründe für die frühere Derby-Dominanz: stärkere Legionäre, mehr heimische Spieler auf beiden Seiten und deutlich mehr Emotionen und Rivalität auf dem Eis. „Da ging es um Ehre. Viele Imports kennen diese Geschichte heute gar nicht mehr“, so Holst.

Gleichzeitig spart der 71-Jährige nicht mit Kritik an der aktuellen VSV-Mannschaft. Zwölf Niederlagen aus den letzten 14 Spielen sprechen für sich, vor allem offensiv fehlt es an Durchschlagskraft. Holst fordert mehr harte Arbeit und Konzentration auf die Details. Das Derby sieht er dennoch als große Chance: Ein Sieg könnte dem VSV neues Selbstvertrauen geben und den Weg aus der sportlichen Krise ebnen.

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