Wirbel im Kärntner Unterhaus: Vereine überlegen drastische Schritte!
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Der Kärntner Eishockey-Verband steht derzeit massiv in der Kritik. Auslöser ist das organisatorische Vorgehen rund um die laufende Wintersaison. Die Durchführungsbestimmungen wurden erstmals im November veröffentlicht, seither jedoch bereits zweimal geändert – zuletzt am 3. Jänner. Diese nachträglichen Anpassungen sorgen bei den Vereinen für Verunsicherung und Unmut – wie die „Kronen Zeitung“ berichtet.
Besonders umstritten ist die aktuelle Aufstiegsregelung in der Division II. Der Meister, der in einem überregionalen Vergleich der Gruppen West, Mitte und Ost ermittelt wird, ist grundsätzlich zum Aufstieg in die Division I verpflichtet. Verzichtet der Champion auf diesen Schritt, droht laut Reglement eine Geldstrafe von 15.000 Euro.
Diese Vorgabe bringt zahlreiche Klubs in eine schwierige Lage. Nicht alle Vereine verfügen über die finanziellen oder organisatorischen Mittel, um den höheren Anforderungen der Division I gerecht zu werden. Um die drohende Strafe zu umgehen, kursieren inzwischen drastische Überlegungen: von bewusst in Kauf genommenen Niederlagen über eine Neugründung des Vereins unter anderem Namen bis hin zur Idee, eine eigene Liga außerhalb des Verbandes ins Leben zu rufen.