Das zweite Spiel der Playoff-Serie zwischen Olimpija Ljubljana und HC Pustertal im Hala Tivoli war gezeichnet von Emotionen – insgesamt 236 Strafminuten sprachen die Schiedsrichter in dieser Partie aus!
Bereits über weite Strecken war das Spiel von Nicklichkeiten, versteckten Fouls und zunehmender Härte geprägt. Die Linie der Schiedsrichter ließ viel laufen, was die Situation zusätzlich anheizte. Mit fortschreitender Spielzeit kochten vor allem auf Seiten von Ljubljana die Emotionen hoch – Frust und Aggression entluden sich immer häufiger in überharten Aktionen.
Schlussphase
Der Höhepunkt folgte in der Schlussphase: Nach mehreren Auseinandersetzungen eskalierte die Lage endgültig. Es kam zu Rangeleien und Schlägereien zwischen Spielern beider Teams. Die Unparteiischen standen im Mittelpunkt und hatten alle Hände voll zu tun, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Die Konsequenz: Eine wahre Flut an Strafen, die sich auf insgesamt 236 Strafminuten summierten. Besonders hart traf es Ljubljana, das die Partie am Ende mit nur noch neun einsatzfähigen Feldspielern beendete.
Mögliche Sperren
Besonders im Fokus für mögliche Sperren stehen Robert Sabolic und Alex Petan von Olimpija Ljubljana. Sabolic erhielt nach einer Attacke gegen den schutzlosen Raphael Andergassen eine Matchstrafe, was eine Sperre oder weitere Disziplinarmaßnahmen nach sich ziehen könnte.
Petan ließ im dritten Drittel seine Faust gegen Bowlby sprechen – auch für ihn ist ein Disziplinarverfahren wahrscheinlich, das zu einer Sperre führen könnte. Beide Aktionen trugen maßgeblich zur Eskalation der Partie bei und werden vom ICEHL-Disziplinarausschuss genau geprüft.
Bild: Domen Jancic









