Nach der Niederlage gegen Salzburg steht für Brian Lebler und Co. bereits die nächste Auswärtsaufgabe an. Am morgigen Sonntag treffen die Oberösterreicher in Ungarn auf Fehérvár. Die bisherigen Saisonduelle versprechen ein Spiel auf Augenhöhe.
Nach der gestrigen Niederlage gegen Salzburg bleibt keine Zeit zum Durchatmen. Bereits morgen reisen die Linzer nach Ungarn, wo sie auf Fehérvár treffen. Die Roten Teufel liegen derzeit auf Rang 9 der Tabelle und haben bei gleicher Anzahl an Spielen nur zwei Punkte mehr auf dem Konto. Die bisherigen Saisonduelle zwischen den beiden Mannschaften sind ausgeglichen: In Ungarn setzten sich die Hausherren knapp mit 1:0 durch, an der unteren Donaulände feierten die Oberösterreicher hingegen einen deutlichen 7:1-Erfolg. Nach einer erfolgreichen Saison im vergangenen Jahr kämpft Fehérvár in dieser Spielzeit noch mit der Form. In den letzten drei Partien mussten die Ungarn Niederlagen gegen die Pioneers, den KAC und die 99ers hinnehmen.
Zuvor feierten sie jedoch gegen Budapest, Laibach und die Haie neun Punkte aus drei Spielen. Ein Grund für die fehlende Konstanz könnte die Offensive der Roten Teufel sein. Mit nur 63 erzielten Treffern stellen sie, nach den Pioneers, die schwächste Offensive der Liga. Anže Kuralt und János Hári teilen sich mit jeweils 17 Scorerpunkten die interne Topscorer-Position. Eine weitere interessante Personalie ist der 27-jährige Max Gerlach. Der gebürtige US-Amerikaner wechselte Anfang Dezember zu Fehérvár und steuerte in seinen ersten vier Partien bereits drei Treffer bei. Gerlach war bereits in der Saison 2020/21 in der win2day ICE Hockey League im Einsatz, damals noch im Dress der Innsbrucker Haie. Eine Stärke der Ungarn ist das Penalty Killing: Mit einer Quote von 82,61 % belegen sie ligaweit den dritten Platz. Zwischen den Pfosten sorgt mit Rasmus Reijola ein erfahrener Goalie für Stabilität. Mit einer Save Percentage von 91,49 % liegt er im Ligavergleich auf Rang acht.
Locker Room Update
Im gestrigen Spiel gegen Salzburg zeigten die Linzer über weite Strecken eine solide und vor allem kämpferische Leistung, mussten sich jedoch 36 Sekunden vor Spielende durch den Siegtreffer des amtierenden Meisters geschlagen geben. Der Fokus richtet sich nun bereits auf die morgige Auswärtsaufgabe gegen Fehervar. Christoph Tialler kehrt nach einer Spielsperre wieder ins Line-up der Oberösterreicher zurück und wird für mehr Tiefe in der personell geschwächten Defensive der Linzer sorgen. Auch Julian Pusnik wird nach überstandener Krankheit voraussichtlich ins Aufgebot von Head Coach Philipp Lukas zurückkehren.
Nach den Weihnachtsfeiertagen reisen die Linzer in den Grazer Bunker ehe sie am 28.12 die Innsbrucker Haie in der Linz AG Eisarena empfangen. Tickets für das Heimspiel sind online unter www.tickets.blackwings.at oder an der Abendkasse erhältlich.
Hydro Fehervar AV19 – Steinbach Black Wings Linz
📅 Grunddurchgang 31: Sonntag, 21. Dezember, 16:00 Uhr, Met Aréna Székesfehérvár
📺 Livestream: sporteurope.tv
blackwings.at , Bild: Soós Attila





