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Adler Mannheim

DEL: Adler Mannheim verpflichten Teamspieler!

Die Adler Mannheim haben für die Saison 2020/21 Nationalspieler Stefan Loibl unter Vertrag genommen. Der Angreifer wechselt von Ligakonkurrent Straubing Tigers nach Mannheim und erhält bei den Adlern einen Dreijahresvertrag. Auch wenn die Spielzeit 2019/20 noch nicht begonnen hat, laufen bereits im Hintergrund die Kaderplanungen für die Zukunft auf Hochtouren.

„Stefan gehört mit seinen 23 Jahren zu den besten jungen Spielern, die auf dem Markt verfügbar sind. Er ist läuferisch stark, hat ein gutes Spielverständnis und bringt genau die Einstellung mit, die wir von einem Spieler erwarten. Ich bin mir sicher, dass Stefan bei uns den nächsten Entwicklungsschritt machen wird. Mit seinen Anlagen und Fähigkeiten passt er hervorragend in unser sportliches Konzept“, sagt Manager Jan-Axel Alavaara zur Verpflichtung Loibls.

Der gebürtige Straubinger durchlief die Nachwuchsstationen des EV Landshut, ehe er sich 2014 seinem Heimatclub anschloss. Für die Tigers absolvierte der heute 23- Jährige ins einem ersten Jahr 27 DEL-Partien. In der abgelaufenen Spielzeit avancierte der 1,88 Meter große und 84 Kilo schwere Linksschütze mit 38 Punkten aus 52 Spielen zum drittbesten Scorer seines Teams und zählt sich inzwischen auch zum erweiterten Kreis der Nationalmannschaft.

In Straubing zeigten sich die Verantwortlichen nicht überrascht vom Wechsel. „Deshalb bin ich auch nicht überrascht“, erklärt Manager Jason Dunham. „Es war klar, dass er über 2020 hinaus für uns kaum zu halten sein wird und wir haben darüber auch öfter gesprochen. Aber als die ersten Meldungen über eine definitive Unterschrift zur Saison 2020/21 aufkamen, wusste ich davon noch nichts. Ich war enttäuscht, wie es gelaufen ist, denn Stefan und ich hatten immer ein sehr enges Verhältnis.“ Stefan Loibl erklärt den zeitlichen Ablauf: „Ich wollte nach der Unterschrift eigentlich mit Jason reden und dann wollten wir gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen. Leider ist das an anderer Stelle vorher durchgesickert und das war sicher nicht ideal.“

Um eine Hängepartie die ganze Saison über zu vermeiden, haben die Tigers nach einem klärenden Gespräch zwischen Jason Dunham und Stefan Loibl entschieden, den Sachverhalt sofort zeitnah öffentlich bekanntzugeben und haben dabei auch die Adler Mannheim mit ins Boot geholt. „Wir haben alles geklärt, zwischen Stefan und mir steht nichts. Ich bedanke mich auch für die Offenheit bei Adler-Manager Jan-Axel Alavaara bei unserem Gespräch“, so Jason Dunham. „Das Herz von Stefan Loibl schlägt in der Saison 2019/20 mehr als jemals zuvor für die Tigers – davon bin ich überzeugt und daran gibt es überhaupt keinen Zweifel. Sein Ehrgeiz stimmt, sein Charakter stimmt und seine Einstellung stimmt. Wir freuen uns jetzt gemeinsam auf eine hoffentlich erfolgreiche Spielzeit für Straubing“, sagt Dunham. Diese steht auch für Loibl selbst im Fokus: „Fakt ist: Ich spiele 2019/20 für die Tigers und werde alles für den Club geben.“

STEFAN LOIBL: „Fakt ist: Ich spiele 2019/20 für die Tigers und werde alles für den Club geben.“

Dass Transparenz und Offenheit in diesem Fall vielleicht dem ein oder anderen Fan auch wehtun kann, wenn ein Spieler bereits frühzeitig woanders unterschreibt, ist Jason Dunham bewusst.

„Wir wollen keine Geheimniskrämerei und gehen deshalb offen mit dem Thema um. Denn wir alle können stolz auf Stefan Loibl sein – der gesamte Club, das Umfeld, die Fans. Wir sind stolz, wie er sich entwickelt hat und er wird auch über 2020 hinaus immer gerne in Straubing gesehen sein. Die volle Konzentration kann jetzt auf dem sportlichen Geschehen auf dem Eis liegen. Und wir können jetzt auch frühzeitig entsprechend planen.“

Stefan Loibl war einer von zwei Straubinger WM-Teilnehmern 2019, zwei weitere Tigers-Akteure standen in der Vorbereitung auf die Titelkämpfe in der Slowakei im Nationalmannschaftskader. „Das ist auch eine Bestätigung für unsere Arbeit und für einen kleinen Club im Ligavergleich nicht alltäglich. Es zeigt, dass wir auf deutsche Spieler setzen und sie entwickeln. Aber natürlich weckt das auch das Interesse anderer Clubs. Man sieht ja, dass ein Großteil der Nationalspieler sich auf wenige DEL-Teams konzentriert“, so Jason Dunham.

www.del.org, Photo: GEPA pictures/ Marcel Engelbrecht

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