Der österreichische Eishockey-Nachwuchs sorgt international weiter für Aufsehen: Verteidiger Gregor Biber steht mit Rögle BK im Finale der schwedischen Topliga SHL und hat damit die Chance auf den ganz großen Titel.
Souveräner Halbfinal-Aufstieg
Rögle BK setzte sich im Halbfinale klar gegen die Växjö Lakers durch. Mit einem 3:2-Auswärtssieg im fünften Spiel fixierte das Team aus Ängelholm den 4:1-Serienerfolg. Die Partie begann schwungvoll: Bereits früh sorgten Treffer von Bengtsson und Olofsson für eine 2:0-Führung. Zwar kämpfte sich Växjö zwischenzeitlich zurück, doch Rögle behielt die Nerven und brachte den Vorsprung über die Zeit.
Wichtige Rolle für Biber
Der erst 19-jährige Gregor Biber kam im dritten Verteidigerpaar zum Einsatz und sammelte über sechs Minuten Eiszeit. Dabei verbuchte er einen Hit sowie eine Plus/Minus-Bilanz von +1. Insgesamt blickt der Niederösterreicher bereits auf 49 Einsätze in dieser Saison zurück, elf davon in den Playoffs – eine beachtliche Bilanz für einen Spieler seines Alters.
Comeback-Qualitäten im Viertelfinale
Der Finaleinzug ist umso bemerkenswerter, da Rögle BK bereits im Viertelfinale kurz vor dem Aus stand. Nach einem 0:3-Rückstand in der Serie gegen Färjestad BK gelang eine eindrucksvolle sowie historische Aufholjagd, die letztlich im Halbfinal-Ticket mündete.
Revanche im Finale?
Im Endspiel wartet nun mit Skellefteå AIK ausgerechnet jener Gegner, gegen den Rögle bereits 2024 im Finale unterlegen war. Auch 2021 musste sich der Klub im Kampf um den Titel geschlagen geben – der erste Meistertitel der Vereinsgeschichte lässt also weiterhin auf sich warten.
Chance auf Nationalteam-Einsatz
Spiel 1 der Finalserie steigt kommenden Donnerstag, spätestens Anfang Mai wird der neue Champion gekürt. Für Gregor Biber könnte danach direkt das nächste Highlight folgen: Ein Einsatz im österreichischen Nationalteam scheint laut „LAOLA“ durchaus möglich.
Bild: https://www.facebook.com/roglebk/
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