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DEL: Mit bekannter Motivation zum Erfolg: Bill Stewart erneut bei den Adlern Mannheim

Die Saison schien vielversprechend. Doch in den letzten Wochen nahm die Leistung der Adler Mannheim immer weiter ab, was personelle Konsequenzen mit sich brachte: Cheftrainer Pavel Gross ist raus! Die neue Leitung übernimmt nun – erneut – der italienisch-kanadische Trainer Bill Stewart. Das Ziel, die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen und wertvolle Aufstiegspunkte zu ergattern, liegt zweifellos im Fokus. In der Vergangenheit haben die Adler gute Erfahrungen mit ihm gemacht, weshalb die Hoffnungen groß sind.

Mitten in der laufenden Saison der Deutschen Eishockey Liga musste Adler Mannheim-Trainer Pavel Gross das Feld räumen. Einer der Gründe für den vorzeitigen Abgang soll die schlechte Beziehung zwischen Mannschaft und Trainer gewesen sein, die sich in den letzten Monaten zunehmend negativ entwickelte. Doch für tatkräftigen Ersatz ist bereits gesorgt. Als Interims-Trainer holten die Verantwortlichen Bill Stewart ins Boot, der auch in vorigen Jahren immer wieder als Trainer einsprang und mit den Mannheimern gute Ziele erreichte.

Der neue Wechsel an der Trainerfront könnte Wunder wirken: Laut Quoten der besten Wettanbieter sind die Chancen nicht schlecht, in den Play-Offs weit zu kommen. Zu den Topfavoriten gehören allerdings die Eisbären Berlin und der EHC Red Bull München.

Ein Mann mit großen Ambitionen

2001 führte Bill Stewart die Adler ins Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL), wo sie letztlich den Kölner Haien unterlagen. Mehr als ein Jahrzehnt später sprang er 2017 erneut ein, als Sean Simpson ausfiel. Wieder gelang es den Adlern mit Stewarts Hilfe von Platz elf auf Platz fünf zu rutschen. Beide Male war es ein großer Erfolg und genau die richtige Entscheidung, ihn zu engagieren, weshalb es nicht verwundert, dass die Vereinsverantwortlichen ihn nun zumindest für den Übergang zur Rückkehr bewegen konnten.

Bill Stewart wurde 1957 in Toronto geboren und hat neben der kanadischen auch die italienische Staatsangehörigkeit, weshalb er einige Jahre für Italien bei den Weltmeisterschaften und Olympia antreten konnte. Seine Karriere als aktiver Spieler war sowohl in Kanada, Amerika als auch in Italien erfolgreich. Im Alter von 39 Jahren begann er seine Trainerkarriere und bewies seine Qualitäten als fähiger Coach und Motivator.

Anders als geplant

Die Adler Mannheim konnte früher viele Siege einholen und bewiesen als mehrfacher Deutscher Meister, dass sie ein solides Franchise aufgebaut haben. 1994 gründeten sie mit anderen Vereinen die DEL und verfolgen seither das Ziel, an die Spitze der Liga zu gelangen. Dieses Jahr sollte sie Gross, wie er es schon 2019 tat, auf diesem Weg belgeiten.

Allerdings lief die Saison anders als erwünscht. Zurzeit fliegen die Adler auf dem fünften Platz und haben die Straubing Tigers, Grizzlys Wolfsburg, EHC Red Bull München und die Eisbären Berlin vor der Nase. Der stetige Rückstand sollte keineswegs zum Normalfall werden, weshalb die Notbremse gezogen wurde und der eingespielten Kader rund um David Wolf und Nicolas Krämmer einen kleinen Reset verordnet bekam. Bislang wirkt alles vielversprechend, doch es bleibt abzuwarten, ob der Kanadier die hohen Erwartungen der Verantwortlichen und der Fans erfüllen kann.

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