ICEHL

Die Top-ICEHL-Abgänge – und was aus ihnen wurde (2/3)

Die ICEHL hat in den letzten Saisonen wieder einige Leistungsträger verloren, die ihre Karriere nun in anderen Ligen fortsetzen. Manche Spieler haben sofort eingeschlagen, andere brauchen ein bisschen Anlauf, aber alle zeigen: Die Liga ist ein guter Nährboden für Talente und erfahrene Profis. In den kommenden drei Teilen schauen wir uns die spannendsten Abgänge an – von Topscorern über Verteidiger bis hin zu Torhütern – und verfolgen, wie sie sich in ihren neuen Teams schlagen. Nach dem ersten Teil blicken wir nun erneut auf vier ehemalige ICEHL-Cracks. 

Ryan Murphy (ehemals EC Red Bull Salzburg – nun EHC Red Bull München)

Ryan Murphy prägte zwei Jahre lang die Verteidigung von Salzburg und erzielte in 112 Spielen 89 Punkte. Er war sowohl in der Defensive als auch im Offensivspiel ein dominierender Akteur. Im Sommer folgte er Coach Oliver David nach München und etablierte sich dort sofort als zentraler Spieler. Mit 33 Punkten in 42 Spielen zeigt er, dass er auch auf DEL-Niveau absolut mithalten kann. Murphys Erfahrung und Führungsqualitäten machen ihn zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Münchener Defensive, die er mit seinen Punkten anführt! 

Corey Mackin (ehemals HC Innsbruck – nun Eispiraten Crimmitschau)

Corey Mackin war über drei Jahre Aushängeschild in Innsbruck, sammelte 106 Punkte in 143 Spielen und beeindruckte mit Kampfgeist. Nach der ICEHL wechselte er für die DEL2-Playoffs zu den Eispiraten Crimmitschau und erzielte 23 Punkte in 21 Spielen. Auch diese Saison liefert Mackin konstant: 55 Punkte in 43 Spielen. Deshalb ist der Stürmer auch ein gefragter Mann innerhalb der Liga. Gerüchten zufolge dürfte er kommende Saison zu den Krefeld Pinguinen wechseln. 

Mark Rassell (ehemals HC Innsbruck – nun Ravensburg Towerstars)

Mark Rassell erzielte vergangene Saison in Innsbruck 35 Punkte in 44 Spielen, davon 24 Tore. Nach einem kurzen Abstecher zu den Nürnberg Ice Tigers wechselte er in dieser Saison in die DEL2 zu den Ravensburg Towerstars. Dort fand er sofort zu alter Stärke zurück, erzielte 61 Punkte in 50 Spielen und wurde zum zentralen Offensivspieler. Seine Abschlussstärke macht ihn zu einem Schlüsselspieler. Ravensburg belohnte seine Leistungen mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung. Rassell hat sich in der DEL2 ideal eingelebt und produziert konstant.

Joe Cramarossa (ehemals Vienna Capitals – nun Augsburg Panthers)

Joe Cramarossa kam als 68-facher NHL-Spieler zu den Vienna Capitals und erzielte in 32 Spielen 23 Punkte – einer der wenigen Lichtblicke im Team der vergangenen Spielzeit. Nach der Saison wechselte er in die DEL zu den Augsburg Panthers. Dort kommt er bisher in 35 Spielen auf 19 Punkte, davon vier Tore. Cramarossa konnte somit noch nicht wirklich viel zur Offensive der Panthers beitragen. Diese werden aller Voraussicht nach auch die Playoffs in der DEL verpassen. 

Photo by Gintare Karpaviciute – EC Red Bull Salzburg

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