EHC Liwest Black Wings Linz verliert 3:4 nach Verlängerung gegen KHL Medvescak Zagreb. Alle Stimmen zur Partie powered by Sky Sport Austria HD.
Philipp Lukas (EHC Liwest
Black Wings Linz):
…über das Spiel: „Im Endeffekt war die Scheibe nicht drin, das ist
alles, was zählt. Ohne die Leistung von Zagreb schmälern zu wollen,
wir haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben. Es steht 0:1 in
der Serie. Das müssen wir schnell vergessen, Sonntag geht’s weiter.
Wir haben nicht clever genug agiert und zu viele Konterchancen
ermöglicht – Schwamm drüber.“
Rick Schofield (EHC Liwest
Black Wings Linz):
…über seinen momentanen Genesungszustand: „Ich bin diese Woche noch
vorsichtig. Es ist nicht sicher, ob sich Sonntag ausgeht – wir
sehen von Tag zu Tag. Es ist hart zuzusehen, aber ich weiß, dass
die Mannschaft gut drauf ist.“
…über seinen letztjährigen verletzungsbedingten Ausfall während der Playoffs: „Ich versuche, nicht zu viel darüber nachzudenken. Sicher ist es nicht das beste Timing, aber ich werde zurückkommen.“
Troy Ward (Head Coach EHC
Liwest Black Wings Linz):
…über das Spiel: „Wir hatten paar richtig gute Möglichkeiten, aber
es hat nicht geklappt. Wir spielten hart, sie auch, wir hatten
nicht viel Scheibenglück und haben nicht den Weg zum Tor gefunden.
Zagreb hat die Chancen eiskalt genutzt. Es war erst Spiel 1 und es
gibt sieben Spiele – es geht weiter. Es war ein normales Spiel für
uns, wir haben über weite Strecken das Tempo kontrolliert, aber es
ist zu wenig reingegangen.“
…über die kommenden Playoff-Begegnungen: „Wir haben Spieler, die schon lange dabei sind und wissen, wie sie mit solchen Situationen umgehen und uns da raushelfen – das gehört dazu. Das gute an den Playoffs ist, du lernst sehr schnell abzuschalten und schnell wieder bereit zu sein. Wenn wir in Zagreb gut spielen, können wir auch dort gewinnen.“
Mikko Lehtonen (KHL
Medvescak Zagreb):
…über das Spiel und sein entscheidendes Tor: „Natürlich war es ein
wenig Instinkt. Wir hatten viele Strafen von Anfang an. Es war das
Ziel, hart zu spielen. Heute haben sie es gegeben, aber wir haben
die Tore gemacht und ihnen das Spiel gestohlen – ein großes Spiel
heute!“
Douglas Bradley (Head Coach
KHL Medvescak Zagreb):
…über das Spiel: „Es war ein richtiger Krimi heute. Es war ein sehr
ausgeglichenes Spiel. Wir waren langsam im ersten Drittel, aber
wollten in den nächsten Dritteln gewinnen. Nach dem 1:3 so
zurückzukommen ist sehr gut. Es hätte in beide Richtungen gehen
können in der Overtime, aber ich bin sehr froh, dass es für uns gut
ausgegangen ist.“
…über die Leistung von Mikko Lehtonen: „Er hat in den letzten Wochen zu seiner Form gefunden. Er hat ein großes Spiel abgeliefert heute.“
…über das kommende Spiel: „Es war wichtig, das Spiel zu gewinnen, aber es ist auch wichtig, zuhause zu gewinnen. Das wird kein leichter Job.“
(Pic: fodo.media/Harald Dostal)
Aaron Fox (Managing
Director Sport KHL Medvescak Zagreb) in der zweiten
Drittelpause:
…über die bisherige Saison und den Wechsel von KHL zu EBEL: „Wir
haben die Playoffs im ersten Jahr erreicht, uns dann drei Jahre
lang nicht qualifiziert – umso schöner ist es, wieder dabei zu
sein, besonders für die Spieler. Ich versuche, der Mannschaft zu
helfen, kann nicht alles kontrollieren, aber ich versuche, den
Spielern den Stress zu nehmen und es war gut bis jetzt. Wir mussten
im Vergleich zur KHL das Team ändern, das war schwierig. Wir hatten
eine Serie von neun verlorenen Spielen, mussten Trainer wechseln
und hatten Verletzungssorgen – es war ein hartes, aber
interessantes Jahr.“
…über die bisherigen Begegnungen mit EHC Liwest Black Wings Linz: „Es waren enge Spiele gegen Linz bis jetzt. Ich hoffe, dass es eine lange Serie wird und wenn wir unseren Job machen, haben wir eine Chance.“
Gregor Baumgartner (Sky
Experte):
…über die Leistung von KHL Medvescak Zagreb: „Die Kroaten gehen in
Summe als Gewinner – auch moralisch – aus diesem Spiel heraus.
Jetzt wissen sie, dass sie Linz schlagen können und die sind
vielleicht schon etwas angeschlagen.“
…über das Team der EHC Liwest Black Wings Linz: „Sie waren nicht kompakt. Sie haben zwar das Tempo kontrolliert, sind aber teilweise zu weit aufgerückt. Man lernt, dass man in den Playoffs nicht zu offen sein sollte. Das sollte man viel cleverer spielen.“
www.sky.at, (Pic: fodo.media/Harald Dostal)









