Der frühere ICEHL-Verteidiger Stefan Espeland hat seine aktive Karriere beendet. Der offensive Abwehrspieler blickt auf eine lange internationale Laufbahn zurück, die ihn unter anderem nach Schweden, Deutschland, Finnland und Österreich führte.
Kurzes Gastspiel in Salzburg
Im Februar 2021 wechselte Espeland von den Eisbären Berlin nach Salzburg. Dort absolvierte der Norweger lediglich sieben Spiele im Grunddurchgang sowie elf Playoff-Partien für die Red Bulls.
Trotz der kurzen Zeit hinterließ der Verteidiger Eindruck. Mit seiner Übersicht, seinen Qualitäten im Powerplay und seiner offensiven Spielweise brachte Espeland zusätzliche Kreativität in die Defensive der Salzburger. Insgesamt sammelte er in seiner kurzen ICEHL-Zeit für Salzburg zehn Scorerpunkte.
KAC-Station bereits zuvor
Bereits einige Jahre davor hatte Espeland erstmals in Österreich gespielt. Ende 2017 holte ihn der EC-KAC aus Finnland von Ilves in die EBEL.
Für die Klagenfurter absolvierte der Norweger zwölf Ligaspiele und erzielte dabei vier Punkte. Lange blieb Espeland allerdings nicht beim Rekordmeister, bereits im Februar 2018 kehrte er wieder nach Norwegen zu Vålerenga zurück.
Erfolgreiche letzte Jahre in Norwegen
Nach seiner Zeit in Österreich spielte Espeland wieder erfolgreich in seiner Heimat. Zunächst lief er erneut für Vålerenga auf, später wechselte er zu Storhamar.
Dort gehörte der Verteidiger auch in den letzten Jahren weiterhin zu den besten Offensiv-Verteidigern der norwegischen Liga. Mit Storhamar gewann er mehrere Meistertitel und überzeugte selbst im hohen Eishockey-Alter noch mit starken Punktzahlen. Nun beendet der 37-Jährige seine Karriere.
Bild: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber









