Der HC Davos
gewinnt auch das fünfte Spiel gegen die Rapperswil-Jona
Lakers
In der fünften Partie zwischen den beiden Teams erwischten die
etwas dezimierten Davoser einen desaströsen Start. Aber auch die
Lakers mussten auf einen wichtigen Mann verzichten, ihr Goalie
Melvin Nyffeler hatte sich vergangene Woche eine Fussverletzung
zugezogen und wird seither durch Noél Bader ersetzt, der seine
Sache trotz Niederlagen aber gut machte und immer wieder glänzende
Paraden zeigt. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis die Lakers zum
ersten Mal gefährlich in der gegnerischen Zone auftauchten, aber
von einer 3:1-Situation nicht profitieren konnten. Nach fünf
Minuten lagen sie aber trotzdem mit 1:0 in Front, weil kein Davoser
beim Torschützen Clark stand. Drei Minuten später erzielte Corvi in
Unterzahl den Ausgleich und der HCD fiel sogleich wieder in den
Tiefschlaf und kassierten innert zwei Minuten zwei Tore zum 1:3. Da
aber Nygren kurz vor der ersten Pause auf 2:3 verkürzen konnte,
kamen die Bündner im ersten Drittel noch mit einem blauen Auge
davon.
Besser wurde das Defensivverhalten des HCD auch im mittleren Abschnitt nicht, aber immerhin fallen vorne die Tore. Corvi mit einem Doppelpack und ein Tor von Marc Wieser kurz vor der zweiten Pause und schon stand es 5:4 für Davos. Das Resultat hatte so lange Bestand, bis Baumgartner und Herzog (ins leere Tor) die Einheimischen kurz vor Spielende erlösen konnten.
Bedanken durften sich die Bündner bei ihrem Topskorer Corvi, der sich an diesem Abend drei Scorerpunkte gutschreiben lassen konnte und die Lakers praktisch im Alleingang bezwang.
Shorthander-Festival: Biel zu Hause, verliert gegen
Genéve-Servette im Penaltyschiessen
Die Gäste aus der Rhonestadt mit dem besseren Start in die Partie.
Bereits nach zwei Minuten lagen die Genfer bereits in Front, dabei
konnte Marco Miranda von einem tollen Zuspiel von Eric Fehr
profitieren. Danach folgte eine über zehnminütige Phase, in der
kaum alle Spieler auf dem Eis standen, dies wegen der vielen
ausgesprochenen Strafen. Eine davon konnten die Bieler nutzen,
jedoch nicht in Überzahl. Gustaffsson und Künzle trafen in der
gleichen Unterzahl und vermochten das Spiel zu drehen. Danach
hatten die Gäste wieder etwas mehr vom Spiel, konnten aber nicht
genug Chancen kreieren, um ausgleichen zu können.
Das Mitteldrittel zu Beginn ziemlich ausgeglichen, wobei beide Teams vor allem durch schnelle Gegenstösse gefährlich waren. Zudem zeigten sich beide Torhüter in guter Form und behielten die Oberhand. Es dauerte bis zur 34. Minute, als Genfs Daniel Winnik vom Fehler eines Gegners profitierte und in Unterzahl ausglich. Die Seeländer versuchten schnell zu reagieren, was jedoch misslang.
Im Schlussabschnitt waren der Gastgeber zwar überlegen, doch beim sehr stark spielenden Genfer Torhüter Gauthier Descloux war jeweils Endstation. Eine beste Gelegenheit vergab Fabio Hofer, als er alleine am zweiten Pfosten stand, den Slapshot-Pass aber nicht bändigen konnte. Eine beste Möglichkeit verzeichneten die Grenats durch eine abgelenkte Hereingabe von Samuel Kreis, den Biels Goalie van Pottelberghe aber mit dem Beinschoner parierte. So blieb beim 2:2 und weiter gings in die Overtime. Die Servettien konnten dabei in Überzahl agieren, waren aber zu harmlos. Das Penaltyschiessen gewannen die Gäste dank den Treffern von Winnik und Richard aus.
Der EV Zug vermiest den SCL
Tigers das 75. Jubiläum
Der SC Langnau feierte feierte am Freitag sein 75-jähriges
Bestehen, doch schon nach 17 Minuten lagen die Tigers mit 0:4 in
Rücklage.
Keine Doppelsieg für den SC
Bern
24 Stunden nach dem unerwarteten Auswärtssieg der Berner gegen die
Lions, ging ihr Heimspiel gegen den gleichen Gegner mit 0:3
verloren.
Resultate vom 5.2.2021:
Biel – Genéve 2:3 (2:1,
0:1, 0:0) n.P.
Tore: 2. Miranda (Kast, Fehr) 0:1. 5. (4:46)
Gustafsson (Komarek/Unterzahltor!) 1:1. 6. (5:58) Künzle
(Hügli/Unterzahltor!) 2:1. 34. Winnik (Fehr/Unterzahltor!) 2:2.
Bemerkungen: Biel ohne Lindgren, Lüthi, Ulmer
(alle verletzt), Kohler (überzählig), Paupe (vorsorgliche
Quarantäne nach Corona-Fall beim EHC Olten), Stampfli (La
Chaux-de-Fonds) und Schläpfer (Langenthal). Genf ohne Fritsche,
Manzato (beide verletzt) und Guebey (überzählig).
Davos – Rapperswil-Jona
Lakers 7:4 (2:3, 3:1, 2:0)
Tore: 5. Clark 0:1. 8. Corvi
(Turunen/Unterzahltor!) 1:1. 10. Eggenberger (Moses) 1:2. 12.
Dünner (Schweri, Vukovic) 1:3. 19. Nygren (Nussbaumer,
Corvi/Powerplaytor) 2:3. 27. Corvi (Nygren, Ullström/Powerplaytor)
3:3. 30. Cervenka 3:4. 39. (38:59) Corvi (Nygren/Powerplaytor) 4:4.
40. (39:47) Marc Wieser (Nygren, Chris Egli) 5:4. 56. Baumgartner
(Frehner) 6:4. 58. Herzog 7:4 (ins leere Tor).
Bemerkungen: Davos ohne Ambühl (krank), Du Bois,
Gärtner, Knak, Mayer, Palushaj, Paschoud, Rubanik und Dino Wieser
(alle verletzt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Nyffeler und Payr
(beide verletzt).
Bern – ZSC Lions 0:3 (0:1,
0:1, 0:1)
Bemerkungen: Bern ohne Neuenschwander, Sterchi,
Untersander, Zryd (alle krank), Berger, Brithén, Ruefenacht und
Sciaroni (alle verletzt), ZSC Lions ohne Chris Baltisberger,
Blindenbacher, Krüger, Morant, Pettersson und Roe (alle
verletzt).
SCL Tigers – Zug 4:9 (0:4,
1:1, 3:4)
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Blaser, Diem, Earl,
Glauser, Kuonen, Neukom und Salzgeber (alle verletzt), Zug ohne
Thürkauf und Wüthrich (beide verletzt).
Pic: Ailura, CC BY-SA 3.0 AT, CC BY-SA 3.0 at









