Keine Frage, er ist die heißeste Aktie die Österreichs Eishockey für die Zukunft zu bieten hat und beim NHL-Entrydraft 2020 gilt er als Top-Prospects für einen der ersten Picks. Doch der Weg dorthin und letztendlich auch wirklich aufs Eis der NHL ist hart und steinig und dafür braucht Rossi Unterstützung.
Diese will er sich nun mittels Crowd Funding holen. Über die Plattform www.ibeliveinyou.at erklärt er dass er für sein großes Ziel alles erdenkliche machen will und dafür aber auch finanziell gut aufgestellt sein muss. Um Beispielsweise einen Privattrainer zu engagieren braucht es die dafür finanzielle Mittel. Diese will er nun über die Plattform, die von den Österreichischen Lotterien unterstützt wird, lukrieren.
Mehr als die Hälfte der veranschlagten 10.000€ die als Ziel vorgegeben wurden sind durch bislang 31 Unterstützer bereits eingespielt, noch bleiben 45 Tage um die restliche Summe zu sammeln. Wollt auch ihr Marco Rossi unterstützen folgt DIESEM LINK – neben der Gewissheit ein Toptalent zu unterstützen gibt es auch interessante Dankgeschenke. Vielleicht motiviert euch sein Text von der Plattform:
Liebe UnterstützerInnen!
Mein Name ist Marco Rossi und ich habe einen Traum: Die NHL. Schon seit ich mich erinnern kann, bedeutet Eishockey spielen die Welt für mich. Mein Vater erzählt mir oft, dass ich bereits als Kleinkind erste Versuche auf den Kufen gewagt habe – kein Wunder, immerhin war er selbst jahrelang Eishockey-Spieler und hat mich stets aufs Eis mitgenommen.
Er war es auch, der mein Talent bereits sehr früh erkannt und gefördert hat. Im Alter von 11 Jahren haben wir beschlossen, dass es einen mutigen Schritt benötigt, um voran zu kommen: Ein Wechsel in die Schweiz. Okay, aus Vorarlberg ist die Schweiz keine Weltreise, aber dennoch waren schon früh einige Strapazen damit verbunden. Für meinen Vater und mich aber kein Problem, die täglichen Autofahrten haben wir gerne auf uns genommen. Obwohl in Österreich bereits einiges vorangeht, sind uns unsere Nachbarn im Eishockey in Sachen Nachwuchsarbeit noch ein Stück voraus.
Wie alles begann
In der Schweiz sollte ich gleich
gegen zwei bis vier Jahre ältere Gegner mein Können beweisen – ein
Umstand, der bis heute unverändert ist. Auch im österreichischen
Nachwuchs-Nationalteam durfte und darf ich gegen ältere Konkurrenz
antreten. In der letzten Saison wurde ich von den GCK Lions mit
meinen ersten Einsätzen in der NLB, der zweithöchsten Spielklasse
der Schweiz, belohnt. Mit meinen 16 Jahren war ich mit Abstand der
jüngste Spieler der Liga. Eine großartige Erfahrung, plötzlich mit
gestandenen Männern am Eis zu stehen. Herumschubsen lassen wollte
ich mich aber nicht, mir gelang auch gleich im ersten Spiel der
erste Assist.
Obwohl ich mich bei den Lions äußerst wohl gefühlt habe, hatte ich im Hinterkopf immer die Idee von einem Wechsel nach Nordamerika. In Kanada, dem Mutterland des Eishockeys, zu spielen – das wäre was! An Angeboten mangelte es nicht, im Juni folgte schließlich der „CHL Import Draft“, bei dem sich die kanadischen Juniorenteams die talentiertesten Nachwuchsspieler der Welt sichern. Im Vorfeld haben wir alle Teams durchforstet, die Ottawa 67s stachen uns sofort ins Auge. Die Freude war riesengroß, als die 67s mich tatsächlich auswählten. In Ottawa passt das Umfeld, der Trainer baut auf mich – ich denke, dass ich mich dort ideal an das nordamerikanische Eishockey gewöhnen kann.
Hohe Ziele, außergewöhnliche
Maßnahmen
Das wird es in den nächsten zwei
Jahren brauchen, das ultimative Ziel lautet nämlich NHL. Die beste
Eishockey-Liga der Welt. Im Jahr 2020 könnte es soweit sein, dann
bin ich berechtigt, am „NHL Entry Draft“ teilzunehmen und kann
darauf zu hoffen, von einem der Teams geholt zu werden. Alles
Zukunftsmusik – doch will ich dieses langfristige Ziel erreichen,
ist der Schritt nach Kanada in diesem Sommer unbedingt nötig. Und
da kommt ihr ins Spiel.
In nächster Zeit werden gewisse Kosten anfallen. Nicht nur für mich, sondern auch für mein Umfeld. Die Ottawa 67s übernehmen zwar meine Kosten, aber es benötigt mehr. Ich will besser als andere sein, dafür muss ich mehr tun. Private Trainer und spezielle Trainingscamps bei Skating-Experten um mich auf das nächste Level zu bringen sind teuer – aber notwendig.
Ich bin meiner Familie unendlich dankbar, sie haben alles getan um mich hierher zu bringen. Die Reserven sind aber so gut wie aufgebraucht und ich will das Heft – mit eurer Unterstützung – selbst in die Hand nehmen. Ich weiß zum Beispiel, dass unser Familienauto durch die jahrelangen, täglichen Autofahrten in die Schweiz am Ende ist. 375.000 Kilometer haben wir gesammelt, das macht sich bemerkbar.
Jetzt benötige ich euren
support
Nicht falsch verstehen, ich will
mit „I believe in you“ kein neues Familienauto finanzieren, aber
ich will meinem Umfeld nicht zur Last werden. Meine Kosten sollen
einfach so gut es geht gedeckt werden. Ich bin ein totaler
Familienmensch, die Nähe meiner Eltern und meiner zwei Schwestern
ist mir sehr wichtig. Es wäre schön, wenn sie ihr mühsam Erspartes
investieren könnten, um mich in Ottawa zu besuchen – und nicht, um
mir einen Privatcoach zu zahlen.
In arbeite wirklich tagtäglich hart daran, mein großes Ziel zu erreichen. Ganz alleine schaffe ich es nicht, ich brauche eure Unterstützung. Nicht nur finanziell – auch die Gewissheit, dass viele Menschen an mich und meinen Traum glauben, würde mir enormen Rückenwind geben. Ihr alle könnt einen Beitrag leisten. Frei nach dem Motto: Alleine sind wir stark, zusammen sind wir unaufhaltbar!
Danke für eure Unterstützung und euer
Vertrauen. Ich setze alles daran, diesem gerecht zu
werden,
euer Marco
(Pic: Ottawa 67’S/Facebook)









