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National League

Exporte: Österreichische Schweiz-Legionäre punktelos

Der HC Davos feiert zum ersten Mal in dieser Saison einen Sieg gegen den HC Ambri-Piotta.

3:1 Sieg der Davoser gegen Ambri. Es war der erste Sieg des HCD in dieser Saison gegen die Leventiner überhaupt. Ambri hingegen musste die fünfte Niederlage in Serie hinnehmen.

Auf der Suche nach ein wenig mehr Ausgewogenheit zwischen produktivem Angriff und einer löchrigen Abwehr wurde zumindest einen Teilerfolg des HCD erzielt. Gegen eine lange Zeit schwach spielendes Ambri sorgte die Spielfreude der Bündner früh für Erfolg, wovon man am Abend davor gegen Lugano bei der 3:0 Niederlage noch nichts bemerkte. Nun trafen die Davoser mit ihren Schüssen aus spitzem Winkel, den Versuchen in Überzahl, ebenso in Unterzahl. Ambri-Coach Luca Cereda hatte nach dem Davoser Shorthander genug gesehen und nahm Goalie Ciaccio aus dem Spiel und ersetzte diesen mit Viktor Östlund.

Der Kurswechsel nach der Goalie-Rochade erforderte für Ambri etwas mehr Offensivkraft, dennoch blieb ihre Fehlerquote im Aufbauspiel hoch. Nach einem Zuspielfehler von Fora half nur noch die Notbremse am enteilten Corvi, was einen Penalty zu Folge hatte, welchen Östlund allerdings entschärfen konnte.

Nach einem dem Restauschluss gegen Ambris Fischer wegen eines Check gegen den Davoser Frehner, was allerdings eher nach einem unglücklichen Crosscheck aussah, sorgte der Getroffene auf der Davoser Spielerbank für Schabernack, als er mit blutigem Mund und abgebrochenem Vorderzahn in die Kamera grinste.

Eigentlich hätten die Bündner volle fünf Minuten in Überzahl spielen können, doch ein Schiedsrichter fiel auf eine Schauspieleinlage von Ambris Grassi herein und Palushaj kassierte eine vier Minutenstrafe. Danach drängten die Leventiner erfolglos mit der Brechstange auf den Anschlusstreffer.

Verdienter 5:2 Heimsieg zum Jahresende der Lakers gegen Lugano
Dank einem Blitzstart feierten die Rapperswil-Jona Lakers in ihrem letzten Spiel im Jahr 2020 und zugleich im ersten Saisonduell gegen den HC Lugano einen verdienten 5:2-Heimsieg. Schon nach 21 Minuten lagen die Rapperswiler mit 3:0 in Front, doch die Entscheidung fiel erst in den Schlussminuten.

Die frühe 3:0 Führung gegen Lugano hatte etwas Beruhigendes an sich, doch nach nur 50 Sekunden erzielten die Bianconeri den Anschluss. Jedoch hinterliessen die Luganesi zu Beginn eher einen müden und harmlosen Eindruck, hatten sie doch in den Startminuten zwei Hochkaräter ausgelassen. Die Hausherren dagegen gingen mit zwei Powerplay-Toren in Front, da die Südtessiner un Unterzahl grosse Probleme damit hatten, die Scheibe überhaupt aus ihrem eigenen Drittel herauszubringen. Auch leistete sich Tim Hees vor dem zweiten Lakerstreffer einen folgenschweren Fehlpass. Mit zunehmenden Rückstand wurden die Zweikämpfe der Luganesi etwas engagierter aber auch aggressiver, welches wiederum den Lakers einige Probleme bereitete.

Trotzdem waren die Lakers über die ganzen 60 Minuten gesehen die bessere Mannschaft und als Lhotak in der 39.Minute 50cm vor dem gegnerischen Gehäuse die freiliegende Scheibe verpasste, rächte sich nicht. Anders als in den vergangenen Jahren darf man sich am Obersee in dieser Saison Hoffnungen machen, dass man auch im neuen Jahr Chancen hat, zumindest in die Pre-Playoffs zu kommen.

Der EV Zug übernimmt die Tabellenspitze
Die SCL Tigers sind zurzeit nicht zu beneiden, positive Nachrichten gibt es kaum und so kassierten sie gestern beim EV Zug ihre sechste Niederlage in Folge. Zudem müssen sie in den nächsten 6-8 Wochen auf ihren Verteidiger Andrea Glauser verzichten, der wegen eine Handverletzung ausser Gefecht ist. Robbie Earl, zurück aus den Staaten, muss für 10 Tage in in Quarantäne. Damit konnten die Tigers nur mit zwei Ausländern antreten. Weil Ivars Punnenovs, Langnaus lettischer Goalie mit Schweizer Lizenz, hatte sich nach mehreren guten Paraden zu Beginn der Partie einen missglückten Befreiungsschlag geleistet, welchen die Zuger zur frühen 1:0 Führung nutzten. Danach fanden die Tigers besser ins Spiel und Zugs Goalie Luca Hollenstein mehr Arbeit. Nach dem zweiten Treffer des EVZ jedoch verloren die Emmentaler endgültig den Faden und bezogen eine 5:1 Niederlage. Das einzig positive für Langnau ist, dass es in dieser Saison keinen Absteiger gibt. Als Tabellenletzter sind die Langnauer zwar nicht so weit abgeschlagen, da der SC Bern nicht auf Touren kommt und zuletzt wegen einer weiteren Corona-Quarantäne nicht punkten konnte.

Resultate vom 28.12.2020:

Davos – Ambri-Piotta 3:1 (2:0, 1:1, 0:0)
Tore: 7. Egli (M. Aeschlimann) 1:0. 18. Nygren (Corvi, Lindgren/PP) 2:0. 21. Egli (SH!) 3:0. 33. I. Dotti (Kneubühler, Novotny) 3:1.
Bemerkungen: Davos ohne Du Bois, Kienzle, Paschoud, Rubanik, Dino Wieser (alle verletzt) und Herzog (krank), Ambri-Piotta ohne Bianchi, Conz, D’Agostini, Incir (alle verletzt) und Fohrler (krank). .

Rapperswil-Jona Lakers – Lugano 5:2 (2:0, 1:1, 2:1)
Tore: 10. Clark (Cervenka/PP) 1:0. 17. Forrer (Schweri) 2:0. 22. Profico (Moses, Cervenka/PP) 3:1. 23. Heed (Arcobello, Fazzini) 3:1. 57. Bertaggia (PP) 3:2. 58. Clark (Cervenka) 4:2. 60. Rowe (ins leere Tor) 5:2.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Egli und Payr (beide verletzt), Lugano ohne Morini und Zurkirchen (beide verletzt).

Zug – SCL Tigers 5:1 (2:0, 2:1, 1:0)
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Diem, Glauser, Schilt (alle verletzt) und Earl (in Quarantäne).

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