Bereits kurz nach dem Ende der Saison machten erste Gerüchte die Runde, wonach Verteidiger Max Gildon den HC Bozen verlassen und innerhalb der ICE Hockey League zu Red Bull Salzburg wechseln könnte. Der US-Amerikaner gehörte in der abgelaufenen Spielzeit zu den stärksten Verteidigern der Liga und weckte mit seinen Leistungen das Interesse mehrerer Klubs.
Mit 37 Punkten aus 48 Hauptrundenspielen sowie einem ligaweiten Bestwert von +33 in der Plus/Minus-Wertung spielte sich der 27-Jährige in den Fokus zahlreicher Vereine.
Neue Spur führt nach Deutschland
Nun scheint sich jedoch eine überraschende Wende anzubahnen. Wie der Account „Rinkrat“ auf der Plattform X berichtet, wird Gildon aller Voraussicht nach nicht in Salzburg landen. Stattdessen soll der offensivstarke Verteidiger vor einem Wechsel zu den Krefeld Pinguinen stehen.
Der Traditionsklub kehrt zur Saison 2026/27 in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) zurück und arbeitet intensiv daran, seinen Kader für die kommende Spielzeit zu verstärken. Mit Gildon würde Krefeld einen erfahrenen Verteidiger verpflichten, der bereits in Nordamerika, Deutschland, der Slowakei und Österreich auf hohem Niveau gespielt hat.
Starke Saison in Bozen
Gildon wechselte erst im vergangenen Sommer vom slowakischen Meister HC Košice zum HC Bozen. Dort entwickelte er sich schnell zu einem Schlüsselspieler in der Defensive und überzeugte gleichzeitig mit seiner offensiven Produktion. Auch in den Playoffs wusste der ehemalige Drittrundenpick der Florida Panthers zu überzeugen und sammelte vier Punkte in fünf Einsätzen.
Bild: BWL / Draxler









