Im Spitzenspiel beim ersten
Verfolger in Graz gab der EC-KAC am Sonntagabend eine 2:0-Führung
nach zwei Dritteln noch aus der Hand, die 99ers siegten letztlich
mit 4:2 und verringerten ihren Rückstand in der Tabelle somit auf
einen Zähler.
Für KAC-Coach Furey zeigte sich
nach Spielende bereits wieder optimistisch für die nächsten Spiele
und hakt die Partie schnell ab: „Wir haben im ersten Drittel das
Momentum von Graz auf unsere Seite gezogen und waren dann im
zweiten Abschnitt ziemlich gut und vor allem stabil. Die 99ers
haben im dritten Durchgang einen Push gesetzt, von dem wir wussten,
dass er kommt. Sie konnten ihre Chancen verwerten und das Spiel
gewinnen. Wir sind mit diesem Ergebnis nicht zufrieden, werden es
aber schnell aus unseren Köpfen bekommen. Die heutige Partie war
wie jene am Freitag von playoffartiger Intensität gekennzeichnet,
gegen Ljubljana ging es gut für uns aus, heute gegen Graz nicht. In
den kommenden zwei Wochen bis zum Viertelfinalstart werden wir
daran arbeiten, solche Spiele öfter als nicht für uns zu
entscheiden.“
Zittern um Abwehrboss
Unklar ist, ob Abwehrboss Jesper Jensen Aabo bei den nächsten Duellen mitwirken wird können. Der Däne, der in Graz sein Comeback nach Olympiapause feierte, wurde bereits in der 10.Minute von Marcus Vela gecheckt und verließ benommen das Eis. Der Defender kehrte nicht mehr zurück und noch ist unklar wie es ihm geht, bzw. ob er länger ausfallen wird.
www.kac.at, www.hockey-news.info, Pic: Florian Pessentheiner









