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ICEHL: Die Flop-Neuzugänge der Saison 2025/26! (1/2)

Große Namen, starke Lebensläufe und hohe Erwartungen: Die ICE Hockey League erlebte vor der Saison 2025/26 erneut zahlreiche prominente Neuzugänge. Doch nicht jeder Transfer entwickelte sich wie erhofft. Während einige Legionäre sofort einschlugen, blieben andere trotz beeindruckender Vita bislang deutlich hinter den Erwartungen zurück. Ein Blick auf jene Neuzugänge aus externen Lige, die bis dato als die größten Flops der laufenden Saison gelten. Gestern haben wir uns auf die Top-Transfers der Liga fokussiert – Teil 1, Teil 2

Brett Ritchie (EC VSV)

Brett Ritchie zählt zu den größten Enttäuschungen der laufenden Saison. Der langjährige NHL-Spieler wurde in Villach als Ersatz für den verletzten Kapitän Alex Rauchenwald geholt, machte jedoch von Beginn an einen behäbigen Eindruck. Nach nur acht Spielen und drei Punkten war das Missverständnis bereits wieder beendet. Ritchie wechselte in die EIHL nach Sheffield, während der VSV mit Brett Budgell einen neuen Ersatz verpflichtete.

Darren Archibald (Hydro Fehérvár AV19)

Darren Archibald kehrte mit großen Erwartungen in die ICEHL zurück, nachdem er bereits in der Saison 2020/21 für die Vienna Capitals auflief. Der ehemalige NHL-Stürmer sollte Fehérvár zusätzliche Qualität bringen, blieb jedoch deutlich hinter den Erwartungen. Mit lediglich 15 Punkten in 42 Spielen liefert der 35-Jährige klar zu wenig Output. Vor allem im Vergleich zu seinen starken Jahren in der DEL bei den Grizzlys Wolfsburg fällt die Bilanz ernüchternd aus.

Emmett Sproule (HC Innsbruck) 

Auch Emmett Sproule blieb bislang hinter den Erwartungen, wobei seine Situation differenziert zu betrachten ist. Der 24-jährige Kanadier bestreitet seine erste Profisaison, dennoch sind drei Tore in 28 Spielen für einen Importspieler überschaubar. Sein offensiver Output ist bislang gering, auch wenn er nicht zu den teuersten Akteuren zählen dürfte. Auffällig ist zudem, dass Teamkollege Benjamin Corbeil den Umstieg vom College-Eishockey auf den Profisport deutlich besser meisterte.

Justin Richards (Hydro Fehérvár AV19)

Justin Richards kam mit viel Erfahrung aus der AHL sowie einer DEL-Saison bei Düsseldorf nach Fehérvár. Der 27-jährige US-Amerikaner sollte offensive Akzente setzen, fand jedoch nie wirklich zu seinem Spiel. Vier Tore und acht Assists in 39 Spielen sind für einen Spieler seiner Vita klar zu wenig. Auch der Minus-Wert von -12 spiegelt eine enttäuschende Saison wider.

 

Bild: VSV/STEFAN

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