Am morgigen Freitag geht es für den EC iDM Wärmepumpen VSV zum Auswärtsmatch gegen das neuformierte Team der Moser Medical Graz 99ers (Merkur-Eisarena, Beginn: 19:30 Uhr, live auf ice.hockey sowie im Radio Kärnten Eishockey Magazin). Die „Blau-Weißen“ brennen nach der enttäuschenden Niederlage gegen die Spusu Vienna Capitals auf Wiedergutmachung.
Die
Ausgangslage:
Nach der 2:3-Niederlage in Ljubljana und der 2:3-Heimniederlage
gegen Wien ist für die „Adler“ Wiedergutmachung angesagt. Diese
zwei Niederlagen zum Saisonstart zeichnen verantwortlich dafür,
dass der VSV aktuell mit 0 Zählern auf dem Punktekonto nur auf der
11. Tabellenposition rangiert. Trotz einer starken Vorstellung
gegen die Vienna Capitals konnten die „Adler“ ihre Vielzahl an
Torchancen nicht verwerten und gingen trotz der deutlichen
Überlegenheit als Verlierer vom Eis. Mitverantwortlich dafür, dass
der VSV die beiden Saisonduelle zumindest nur knapp verlor, ist
Torhüter JP Lamoureux: Der US-Amerikaner agierte in beiden Duellen
überdurchschnittlich gut und konnte – wie bereits in der Vorsaison
– alle von ihm statistisch erwarteten Werte klar übertreffen.
Gänzlich im Gegensatz dazu steht die Offensive der „Blau-Weißen“,
die in beiden Partien ein Tor weniger erzielte als statistisch
erwartet – das Heilmittel also ganz klar: Die Chancenverwertung
verbessern! Positiv stimmt dahingehend nur, dass auf zwei
Niederlagen zu Saisonbeginn stets ein Sieg in regulärer Spielzeit
folgte, wie in den Saisonen 2020/21 oder 2022/23. Weiters, können
die „Adler“ auf eine bereits sechs Spiele währende Siegesserie in
der win2day ICE Hockey League gegen die Grazer zurückblicken: Die
letzte Niederlage, ein 2:4 in Graz, datiert übrigens vom 28.
Oktober 2022. Die letztjährigen Duelle im Merkur-Eisstadion
entschieden die „Blau-Weißen“ in klarer Manier mit 5:2 und 7:1 für
sich und wollen diesen Siegeszug selbstredend auch in der heurigen
Saison fortsetzen, wenngleich die Vorzeichen natürlich gänzlich
andere sind.
Der Gegner:
Die Steirer haben sich in der Off-Season mit namhaften
österreichischen Neuzugängen wie Manuel Ganahl (EC KAC), Tim
Harnisch (EC Salzburg), Nico Brunner (Vienna Capitals), Paul Huber
(EC Salzburg), Lukas Haudum (EC KAC) sowie Kilian Zündel (HC
Ambrì-Piotta) verstärkt. Ergänzt wird dieser starke
Österreicher-Stamm von arrivierten Legionären – darunter Korbinian
Holzer, Casey Bailey und Rok Ticar – sowie aufstrebenden
Legionären, wie Nick Albano, Frank Hora, Trevor Gooch oder Kevin
Roy.
Ihren Saisonauftakt gestalteten die Grazer zudem äußerst
erfolgreich, fuhren einen 2:1-Arbeitssieg gegen die Vienna Capitals
und einen ungefährdeten 4:2-Sieg gegen den HC Innsbruck ein – haben
also bereits sechs Punkte auf dem Konto. Aufgrund der namhaften
Neuverpflichtungen zählen die 99ers definitiv zum erweiterten
Favoritenkreis für den Meistertitel in der win2day ICE Hockey
League, weiß Verteidiger Philipp Lindner, der übrigens zwei
Saisonen im Dress der Grazer auflief:
„Graz hat sich im Sommer mit unglaublichen Spielern verstärkt, aber das macht für uns keinen Unterschied, auch wenn sie klarerweise um den Titel mitspielen werden. Wir wissen, dass wir defensiv kompakter auftreten, die gefährlichen Scheibenverluste, die zu Kontern führen, abstellen und vor dem Tor kaltschnäuziger werden müssen. Wir haben sowohl gegen Laibach als auch gegen Graz zu viele unnötige Chancen zugelassen und unsere eigenen Chancen vergeben. So kannst du natürlich kein Eishockey-Spiel gewinnen.”
Personelles:
Head-Coach Tray Tuomie wird in Graz auf die verletzten Mark Katic
und René Swette sowie den erkrankten Elias Wallenta verzichten
müssen. Nico Uschan wird für die U20 auflaufen und somit dem
Trainerteam nicht zur Verfügung stehen. Verteidiger Daniil
Kulintsev hingegen wird sein Debüt für den EC iDM Wärmepumpen VSV
als etatmäßiger 7. Verteidiger feiern.
ecvsv.at , Bild: VSV/Krammer









