Er durchlief die Red Bull Akademie in Salzburg und debütierte für die Mozartstädter 2018 in der EBEL. Nun kehrte er nach Hause in seine Tiroler Heimat zurück und erlebt mit den Innsbrucker Haien einen Höhenflug. Im Interview auf der Homepage der Haie erklärt Nico Feldner warum es so läuft und warum seine Aufgabe als DJ so wichtig ist.
Nico, wie gefällt es dir
wieder zu Hause?
Extrem gut natürlich! Es passt, vor
Allem wieder mit meinen früheren Kollegen aus dem Nachwuchs jetzt
auf diesem Level zu spielen ist unglaublich. Wir haben Riesenspaß
und pushen uns gegenseitig, was uns alle besser macht.
Waren die Freunde und
Kollegen auch ein Grund für deine Rückkehr?
Mit
Sicherheit! Schon bei meinem ersten Kontakt mit Innsbruck war das
im Hinterkopf. Spaß und Umfeld sind ja auch im Profisport extrem
wichtig.
Du bist der punktebeste
Österreicher im Haie-Team, hast bisher die beste Saison deiner
Karriere, warum?
Es kommt immer darauf an, welche
Rolle du im Team hast. Ich habe hier viel mehr Verantwortung als
zum Beispiel in Salzburg, bekomme Vertrauen vom Trainerteam. Das
habe ich mir erarbeitet, und versuche es natürlich zurückzugeben.
Ich weiß, dass ich gute Leistungen in mir habe, muss sie nur lernen
abzurufen.
Warum haben die Haie bisher
so einen Lauf?
Teamgeist und harte Arbeit. Wir
verstehen uns alle am und neben dem Eis unglaublich gut, sind auch
privat immer wieder unterwegs, sind fast wie eine Familie. Doch wir
haben für die bisherigen Erfolge auch geschuftet, die Trainings
sind sehr hart. Von nix kommt nix.
Was ist diese Saison für
die Haie möglich?
Alles – die Liga ist so eng, bei
einer Siegesserie bist du ganz schnell oben, geht’s einmal ein paar
Spiele schlecht auch wieder unten. Am wichtigsten ist natürlich das
Erreichen der Playoffs, dann ist alles möglich.
Was sagst du zur Stimmung
in der Halle, die ja zuletzt auch Dank der zwei Fanklubs immer
besser wurde?
Es ist wie eine Art Belohnung für uns
Spieler. Es pusht uns, und kann vielleicht in knappen Partien den
Unterschied ausmachen. Leider war ich beim letzten Match gegen die
Vienna Capitals (Anm. beinahe ausverkauft) verletzt, war aber in
der Halle, und es war schon besonders.
Dem Nationalteam musstest
du ja leider absagen, eigentlich wärst du in Slowenien dabei
gewesen. Was macht Nico Feldner abseits des Eises?
Derzeit aufgrund der Verletzung relativ wenig. Ich habe im Sommer
gerne Golf gespielt, jetzt treffe mich mit Freunden oder gehe mit
dem Hund raus. Aber ehrlich gesagt bleibt neben dem Eishockey wenig
Zeit und Energie für andere Dinge.
Wer gibt eigentlich in der
Kabine den Ton an – wer ist Kabinen DJ?
Die Aufgabe
hab heuer ich bekommen. Ich nehme das sehr ernst, denn der Sound in
der Kabine vor dem Spiel ist, denke ich, extrem wichtig. Es gibt
mehrere Playlists, von Country bis Rap oder Charts. Vor dem Spiel
gibt’s dann eigene, die während einer Win-Streak immer
gleichbleiben. Das pusht uns.
www.hcinnsbruck.at, Pic: HC Innsbruck









