Am Montagabend kehrt die Playoff-Viertelfinalserie zwischen dem EC-KAC und Fehérvár AV19, die bislang vier Heimsiege brachte, nach Klagenfurt zurück. Den Ausblick auf das richtungsweisende fünfte Duell liefert kac.at.
Bei ausgeglichenem Zwischenstand wechselt die im Zwei-Tages-Rhythmus ausgetragene Playoff-Viertelfinalserie zwischen dem EC-KAC und Fehérvár AV19 wieder nach Klagenfurt: Am Montag, dem 23. März 2026, genießen die Rotjacken im fünften der bis zu sieben Duelle neuerlich Heimrecht. Der Spielbeginn wurde per Entscheidung der win2day ICE Hockey League auf 19.30 Uhr nach hinten verlegt, eine Liveübertragung der Begegnung erfolgt durch den ORF.
Die Ausgangssituation:
Der EC-KAC musste sich am Samstagabend auswärts beim Grunddurchgangszehnten mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben und damit den neuerlichen Ausgleich in der Viertelfinalserie gegen Fehérvár AV19 hinnehmen. Die Rotjacken haben nun saisonübergreifend sechs Playoff-Auswärtsspiele hintereinander verloren und sind daher am Montagabend auf eigenem Eis dazu gezwungen, einen dritten Heimsieg in dieser KO-Konfrontation einzufahren, um nicht zwei Tage später in äußerst misslicher Lage nach Székesfehérvár reisen zu müssen. Ein Zwischenstand von 2:2 in einem „Best-of-Seven“-Duell ist für den Rekordmeister nichts Außergewöhnliches, mit einem solchen hatte er bislang bereits 16 Mal in seiner Klubgeschichte umzugehen. Acht dieser Serien endeten positiv für Rot-Weiß, ebenso viele negativ. Sehr hohe Bedeutung kam in diesen Situationen wenig überraschend stets der fünften Begegnung zu: Der Sieger dort holte sich in 13 von 16 Fällen später auch die Serie. Ein auf eigenem Eis ausgetragenes Spiel fünf bei 2:2-Serienstand hat der EC-KAC noch nie in 60 Minuten verloren, fünf Siegen stehen zwei Overtime-Niederlagen (gegen den HCB Südtirol 2018 und den EC Salzburg 2024) gegenüber. Um am Montag wieder vorzulegen, bedarf es bei den Rotjacken definitiv einer Steigerung der Effizienz: Während die Klagenfurter in den bisherigen zwei Heimspielen bei Even Strength 15,6 Prozent ihrer Torschüsse in einen Treffer verwandeln konnten, lag die Erfolgsquote auswärts bei nur 4,1 Prozent, also nahezu vier Mal niedriger.
Dem EC-KAC sollte am Montag mit Ausnahme der Langzeitausfälle Jordan Murray, Thomas Hundertpfund und Luka Gomboc der komplette Kader zur Verfügung stehen. Clemens Unterweger, der in den Viertelfinalspielen zwei, drei und vier aufgrund einer Erkrankung nicht mitwirken konnte, kehrte am Sonntagvormittag in den Trainingsbetrieb zurück und stand bei der optionalen Einheit wieder am Eis. Dementsprechend ist davon auszugehen, dass der Verteidiger im Heimspiel wieder im Lineup aufscheinen wird. Der stellvertretende Kapitän hätte dann in der aktuellen Viertelfinalserie mit drei gleich viele Playoff-Spiele verpasst wie in seiner gesamten vorangegangenen KAC-Karriere (86 ausgetragene Post Season-Partien der Rotjacken ab 2018).
kac.at , Bild: Tóth Gabriella









