Die Saison der Zeller Eisbären endet mit einer deutlichen 1:6-Niederlage gegen Gröden im Halbfinale. Nach starker Regular Season blieb man in den Play-offs hinter den Erwartungen – nun stehen Veränderungen im Kader bevor.
Die Zeller Eisbären sind im Halbfinale der Alps Hockey League gescheitert. Im sechsten Spiel setzte es gegen Gröden eine klare 1:6-Niederlage, womit die Serie mit 2:4 verloren ging. Die Südtiroler erwiesen sich als zu stark – besonders offensiv und im Tor fanden die Pinzgauer kein Mittel.
Enttäuschung trotz starker Saison
Geschäftsführer Patrick Schwarz zeigte sich nach dem Aus gegenüber der „Kronen Zeitung“ realistisch: „Die Mannschaft hat alles gegeben, letztlich aber kein Rezept gegen Gröden gefunden.“ Trotz der Enttäuschung verweist er auf die zweitbeste Saison der Klubgeschichte. Das große Ziel wurde mit dem österreichische Meistertitel jedoch nur teilweise erreicht.
Knackpunkt Spiel fünf
Als entscheidenden Moment machte Schwarz das fünfte Duell aus, wo man 70 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich zum 3:3 kassierte und dann in Overtime verlor. Auch insgesamt ließ die Offensive in den Auswärtsspielen zu wünschen übrig – lediglich zwei Tore in drei Partien in Gröden waren „zu wenig, um eine Serie zu gewinnen“.
Favorit nicht bestätigt
Nach einer dominanten Meisterrunde waren die Eisbären als Titelfavorit in die Play-offs gestartet. Verstärkungen wie Coffman, Szypula und Tomazevic sorgten heuer nach dem letztjährigen Titelgewinn sogar für zusätzliche Qualität im Kader. In der entscheidenden Phase blieben jedoch einige Führungsspieler hinter den Erwartungen zurück.
Veränderungen im Kader
Trainer Marcel Rodman wird auch in der kommenden Saison an der Bande bleiben, im Kader könnte es hingegen Veränderungen geben. Abgänge wie jener von Tyler Cuma stehen im Raum, auch bei anderen Legionären ist die Zukunft offen. Gleichzeitig treten neue Liga-Regularien in Kraft, die den Einsatz von drei U22 und einem U20-Spieler verpflichtend machen.
Pic: EKZ/Radlwimmer









