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NHL

NHL: Kirill „The Thrill“ schreibt die Geschichtsbücher der Wild neu!

Vor seinem NHL-Debüt 2020 galt Kirill Kaprizov als einer der talentiertesten Nachwuchsspieler außerhalb Nordamerikas. Lang war nicht klar, ob er für die Minnesota Wild stürmen wird, doch General Manager Bill Guerin holte den Russen in den „Hockey State“, wo er nun die Geschichtsbücher der Wild gehörig umkrempelt.

Kaprizov ist ein Beispiel dafür, dass man nicht immer ein 1st Round Pick sein muss, um den Unterschied zu machen. 2015 sicherte sich Minnesota mit Pick #135 die Rechte am Angreifer, der im Draftjahr bereits in der KHL auf Torejagd ging. Bis 2019/20 kurvte er übers KHL-Eis und sammelte dabei 230 Punkte in 293 Spielen.

Am 14.Jänner 2021 debütierte Kaprizov im Dress der Minnesota Wild und gab gegen die Los Angeles Kings gleich eine Kostprobe seines Könnens ab – ein Tor und zwei Assists steuerte „Kirill The Thrill“ beim 4:3 Overtime Erfolg der Wild bei. So ganz nebenbei erzielte er in seinem Debüt des OT-Gamewinner. Am Ende der aufgrund Coronas verkürzten Saison führte Kaprizov die Wild mit 51 Punkten in 55 Spielen an und unterzeichnete im Sommer einen äußerst lukrativen 5-Jahresvertrag, welcher ihm jährlich neun Millionen US-Dollar einbringt.

Diesen rechtfertigt der 24-Jährige bis dato definitiv, denn nach 67 Spielen hält er bei bereits 85 (39+46) Punkten und ist klar auf Kurs die 100-Punktemarke zu erreichen. Beim 3:1 Erfolg über die Carolina Hurricanes gab es einen ganz besonderen Moment. Mit zwei Zählern brach er Marian Gaboriks Rekord hinsichtlich der punktbesten Saison eines Wild-Cracks – dieser bestand seit der Saison 2007/08. Zugegeben: Kaprizov hat, verglichen mit dem damaligen Wild-Roster, qualitativ bessere Spieler um sich, dennoch ist dieser neue Bestwert beeindruckend, vor allem, weil noch genügend Spiele auf dem Programm stehen.

Damit aber nicht genug: mit 39 Toren fehlen der #97 nur mehr drei Tore auf die Bestmarke von Gaborik und Eric Staal, auch bei den Assists nähert er sich der Bestmarke von Pierre-Marc Bouchard (50 Assists in der Saison 2007/08). Auch Gaboriks Torrekord bei 5on5 (30) wird aller Voraussicht nach fallen – Kaprizov hält bei bereits 29 Volltreffern.

Die Minnesota Wild liegen mit 91 Zählern voll auf Playoff-Kurs. 43 Siege und fünf weitere Punkte in der Verlängerung bedeuten derzeit den zweiten Platz der Central Division, der Abstand zu den Nicht-Playoffplätzen beträgt bereit zehn Punkte. Beeindruckend auch die Torausbeute der Wild: mit 252 erzielten Treffern liegt das Team von Headcoach Dean Evason auf Platz 4 des NHL-Gesamtrankings!

www.hockey-news.info , Bild: facebook.com/minnesotawild

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